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„Head Acoustics“ will Betrieb erweitern

Von: mabie
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Der bisherige Komplex der Firma Head Acoustics könnte künftig nach hinten in Richtung Weststraße erweitert werden. Foto: Markus Bienwald
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Geht es hier demnächst weiter? Der Baukörper der früheren „Kegel City“ ist bald schon Geschichte, wenn die Erweiterungspläne greifen. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Es war früher die Anlaufstelle nicht nur für Versammlung der Seniorenunion in Kohlscheid: die „Kegel City“ an der Weststraße. Aus und vorbei, den Betrieb gibt es nicht mehr, das Gebäude gibt bis auf den noch vorhandenen Schriftzug an der Stirnseite keinen Hinweis mehr auf den früheren Hochbetrieb.

Den gibt es wohl bei der Firma „Head Acoustics“ als Nachbarn des nun leerstehenden Gebäudekomplexes, der sein bestehendes Firmengelände rund um die Ebertstraße 30 erweitern will.

Der Nachbar in Sichtweite nach hinten blickt seinerseits selbst in die Zukunft. Und die könnte direkt an der Weststraße beginnen, denn bei der Bürgerversammlung zur geplanten Bebauungsplanänderung am Laurweg zwischen Weststraße und Ebertstraße fiel im TPH ein L-förmig überplantes Areal gleich ins Auge.

Es schließt nicht nur die bestehende Bebauung des Betriebes ein, sondern spannt sich auch über ein kurzes Stück aktuell unbebauter Fläche bis zum „Kegel City“-Bau. Der könnte bald dem Boden gleich gemacht werden, wie die eine Abordnung der Verwaltung mit dem Technischen Beigeordneten Ragnar Migenda an der Spitze darstellte.

An gleicher Stelle könnte, entweder gleich mit der bestehenden Häuserflucht, oder an die Flucht der etwas weiter von der Weststraße entfernt liegenden Häuser angelehnt, ein Neubau entstehen, der künftig nicht nur die Hausmeisterräume, sondern auch Wohnungen für Mitarbeiter oder Seminarräume der Firma umfasst. Während sowohl die bisherige Firstausrichtung wie auch voraussichtlich die Höhe des Gebäudes zur Weststraße hin die von der „Kegel City“ vorgegebenen Dimensionen wahrscheinlich nicht überschreiten wird, soll das dahinter dann anschließende, ebenfalls neu zu bauende und drei- bis vierstöckige Bürogebäude auf eine maximale Höhe von acht Metern begrenzt werden.

Die bei der mit 30 Gästen besuchten Veranstaltung anwesenden Anwohner befürchten, dass gerade dieser hintere Bau, der dann an den jetzigen Baukörper von „Head Acoustics“ anschließen könnte, die Gärten abschatten könnte. Die Sorge, dass eine zusätzliche Stichstraße die ebenfalls im Entwurf vorgesehenen neuen Stellplätze für den Firmenbetrieb erschließt, konnte die Verwaltung den Menschen vor Ort gleich nehmen. „Der Parkplatz wird weiterhin über die Ebertstraße erschlossen“, sagte Migenda.

Eine eventuell höhere Lärmbelastung durch Schallreflexionen, die von den Anliegern ebenfalls befürchtet wird, schrieben sich die Verwaltungsvertreter auch ins Lastenheft bei diesem ersten Entwurf. Der liegt übrigens noch bis einschließlich Freitag, 7. März, während der üblichen Öffnungszeiten im Rathaus aus. Sollten keine weiteren Einwände kommen, wird die vorgestellte Bebauungsplanänderung im September verabschiedet und der Plan erhält im Oktober Rechtskraft.

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