Baesweiler - Hans Peter Schmitz: Ehrenlöwe für herausragenden Vermittler

Hans Peter Schmitz: Ehrenlöwe für herausragenden Vermittler

Von: Stefan Klassen
Letzte Aktualisierung:
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Hohe Auszeichnung: Hans Peter Schmitz (l.) erhielt gestern Abend beim Neujahrsempfang aus den Händen von Bürgermeister Dr. Willi Linkens den Baesweiler Ehrenlöwen. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. „Wir alle wissen es sehr zu schätzen, mit welchem Engagement er die Interessen unserer Region und deren Menschen in Bonn und zuletzt in Berlin vertreten hat.” Mit Lob konnte und wollte Bürgermeister Dr. Willi Linkens am Montagabend beim städtischen Neujahrsempfang im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums nicht geizen.

Schließlich galt es, den diesjährigen Empfänger des Baesweiler Ehrenlöwen auszuzeichnen: Hans Peter Schmitz aus Puffendorf, der 30 Jahre lang dem Bundestag angehört hat.

Schmitz habe es in dieser Zeit erreicht, dass Geld für den Strukturwandel nach der Bergbau-Ära auch nach Baesweiler fließen konnte. Auch Zuschüsse für das Erfolgsmodell ITS, für das Gewerbegebiet sowie die Verkehrsinfrastruktur seien die erfreuliche Folge gewesen.

Überhaupt habe Christdemokrat Hans Peter Schmitz stets vehement „die Interessen unserer Region zu Zeiten des Umstrukturierungsprozesses während und im Anschluss an die Stilllegung der Zechen im Nordkreis beziehungsweise der Aachener Region vertreten”, betonte Linkens. Dabei sei „Schmitz Baesweiler” seine „ausgleichende und vermittelnde Art” hilfreich gewesen.

Hans Peter Schmitz, Jahrgang 1937, Vater dreier Kinder und von Hause aus Landwirt, zog 1972 für die CDU in den Bundestag ein. Von 1990 bis 1994 war er Vize-Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und von 1994 bis 1998 Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Natur und Reaktorsicherheit. Zudem gehörte der versierte Haushaltspolitiker viele Jahre lang dem Vermittlungsausschuss an.

Schmitz zeigte sich bei der Ehrenlöwen-Verleihung „sehr gerührt und geehrt”. Besonders in Baesweiler sei der Strukturwandel gut bewältigt worden. „Die Menschen haben nach einem beispielhaften Schulterschluss wieder Vertrauen gefasst und sind eine starke Gemeinschaft.” Die Auszeichnung sei Anerkennung seiner Arbeit sowie der Arbeit seiner Mitstreiter und Weggefährten, betonte der mittlerweile dritte Preisträger.
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