Herzogenrath - Hälfte der Transporte soll wieder auf Schiene

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Hälfte der Transporte soll wieder auf Schiene

Von: Ilona Rütten-Sieben
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Herzogenrath. Die Nivelsteiner Sandwerke haben eine viertel Million Euro investiert, um die Bahngleise auf dem Firmengelände wieder zu reaktivieren.

Die Arbeiten an der 2,7 Kilometer langen Strecke, die an das Schienennetz der Deutschen Bahn anschließt, sind beendet. Zurzeit führt Geschäftsführer Charles Russel Gespräche mit der DB Schenker Rail, die für den Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn zuständig ist. Auch mit zwei niederländischen Privatfirmen, die Transporte über die Schienen organisieren, steht Russel in Verhandlungen. Diese werden sich voraussichtlich noch bis ins neue Jahr erstrecken. „Theoretisch können wir jederzeit starten”, sagt Russel.

„Ich hoffe, dass sich diese Investition als richtig erweist”, ist es dem Herzogenrather Unternehmer ein wichtiges Anliegen, den Schwerlastverkehr, der sich hauptsächlich aus den Niederlanden und Belgien von und zu den Sandwerken durch das Herzogenrather Zentrum bewegt, deutlich zu reduzieren. Langfristig rechnet er damit, 50 Prozent der Transporte auf das Gleis zu verlagern. Darunter auch die Lieferungen in das eigene Lager, das die Sandwerke in der Gemeinde Stein in der niederländischen Provinz Limburg unterhalten.

Die Verladevorrichtungen sind auf dem neuesten Stand, die Hauptweiche, die einen Großteil der Investition verschlungen hat, ist nagelneu, die eigene Rangierlok abgenommen und genehmigt: Zwei Ganzzüge, die jeweils 1000 Tonnen Sand transportieren können, will Russel in Betrieb nehmen. Bis Ende 2002 verluden die Nivelsteiner Sandwerke noch 50000 jährlich über die Schienen, dann richtete die Deutsche Bahn ihr Angebot neu aus, und die Sandwerke wurden nicht mehr bedient.
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