Herzogenrath - Haben diese Schüler einen Vogel? Na klar!

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Haben diese Schüler einen Vogel? Na klar!

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
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Amsel, Drossel, Fink und mehr: 40 Vogelmodelle haben Isabelle Sedlaczek, Celine Davideit, Robin Bialke, Jason Kaempffer und Emily Häuser (v.l.) und ihre Freunde gebaut. Foto: Schaum

Herzogenrath. Wer sagt, dass alle Kinder der Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Dietrich-Bohnhoeffer-Grundschule einen ganz schön großen Vogel haben, liegt damit gar nicht falsch. Ist ja auch keine Beleidigung, schließlich hat den Schülern das Hantieren mit ihren Vogelmodellen eine Menge Spaß gemacht. Am Freitag werden sie ab 17 Uhr im Schulfoyer zeigen, was sie seit Februar so alles an gefiederten Tieren auf die Beine gestellt haben. Vom Storch bis zu manchem Flattermann, den es gar nicht gibt.

„Phantastische Vögel“ war die Kooperation überschrieben, die die OGS mit der Alsdorfer Jugendkunstschule „Aber Hallo“ vereinbart hatte. Möglich war das dank einer Finanzspritze seitens der Stadt. 2700 Euro hatte der Schulausschuss bewilligt, mit denen projektbezogen gearbeitet werden konnte. In vier Kleingruppen haben die Schüler jeweils fünf Mal die Jugendkunstschule besucht und dort während der Betreuungszeit pro Termin gut zwei Stunden Vögel kreiert. Wilde Wesen wie einen flammend roten Feueradler etwa oder die Harpyie, die nicht bloß in der griechischen Mythologie auftaucht, sondern als Greifvogel auch in südamerikanischen Wäldern.

Skizzen mit Gänsefedern

Begonnen hatte alles mit Skizzen, die die Kinder mit Tusche und – natürlich – Gänsefedern gemacht haben. Anschließen wurden die Modelle plastisch. Auf einen Kern aus Karton haben die Schüler pro Vogel so viele Papierapplikationen aufgetragen, das am Ende mehr oder weniger lebensechte Tiere entstanden. „Ich wollte eigentlich gar nicht mehr aufhören“, sagt Emily Häuser, die sich nicht für einen gewaltigen Greifvogel entschieden hatte, sondern für den kleinen Spatz. „Find ich süßer. Ich mag niedliche Tiere lieber.“

Dass alle Kinder eifrig und voll konzentriert bei der Sache waren, freut die OGS-Koordinatorin Monika Ronkartz sehr. „Sonst ist nach dem Unterricht bei den Kinder die Luft auch schon mal spürbar raus – aber davon war bei dem Projekt überhaupt keine Spur. Die waren richtig lange bei der Sache, ich habe bei einigen Kindern ganz neue Seiten entdeckt.“ Wie viel Spaß ihnen das alles gemacht hat, werden die Kinder auch am Freitag vermitteln.

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