Gymnasium Baesweiler verabschiedet 190 Abiturienten

Von: mas
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190 hoffnungsfrohe Gesichter: Wegen Baumaßnahmen fand die Baesweiler Abifeier in der Turnhalle der Realschule statt. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Wilhelm Merschen sprach allen aus der Seele. Besonders in dem Moment, in dem er sich gemeinsam an Schüler, Eltern, Lehrer wandte: „Ihr habt es geschafft, und wir sind stolz auf Euch.“ Das Wir ist es, das die Abiturienten – 190 an der Zahl – beflügelt hat, ihren Weg erfolgreich zu gehen.

So kam es schon fast beschwingt herüber, als sich Gymnasialdirektor Merschen im Beisein vieler Ehrengäste an die „Hauptdarsteller“ wandte. „Jeder, der heute hier ist, hat auf seine Weise dazu beigetragen ‚how you got your abi‘.“

Merschen fragte aber auch, ganz lehrertypisch, einen ganzen Katalog ab: „Nun – was bedeutet sie eigentlich, diese Reife, die Euch gleich mit dem Abiturzeugnis attestiert wird? Ist sie verbunden mit Wissen und Bildung? Seid Ihr nun gebildet? Oder hat diese Reife mehr mit sozialem Gewissen, Werte-Akzeptanz und sozialer Verantwortung zu tun? Ich glaube, es ist eine Mischung aus all diesem, denn was nützt jeder einzelne Aspekt für sich alleine? Ich glaube, dass Ihr für die von Euch angestrebten Ziele gut ausgebildet und befähigt seid, dass Ihr als mündige, demokratiefähige, verantwortungsbewusste junge Menschen entlassen werdet und Euren Weg für Euch selbst und die Gesellschaft finden werdet.“

Bevor der Direx sich mit seiner Violine setzte und mit dem Schulorchester (Leitung Günter Mänz) für die Schulabgänger durchs „Dschungelbuch“ streifte, hatte er eine kurze und erfrischende Rede gehalten.

Abiturienten 2013 und ihre Lehrkräfte – das sind Verhältnisse, die in die Nähe von Freundschaft rücken. Nicht in allen Fällen, aber in sehr vielen. So ließ sich jedenfalls das heitere und lockere Miteinander deuten. Auch Bürgermeister Dr. Willi Linkens und weitere Redner – zu denen die Beratungslehrer Dr. Kurt Jansen, Margarete Odenkirchen und Annette Arlt sowie Daniela Schütt und Peter Timmermanns (Eltern- und Schulpflegschaft), Andreas Gascard (Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen), Beatrice Adebiyi, Annika Schmitz (für die Schülerinnen und Schüler) sowie Tim Zukunft als Sprecher der Abiturienten gehörten – lobten den hohen Qualitätsstandard der Schule.

Und dass man in die Turnhalle der Realschule zur Feier ausweichen musste, war auch kein Problem. Angesichts der Sanierung der „eigenen“ Halle und des geschätzten Besucherstroms von etwa 700 Personen hatten alle Beteiligten hervorragende Arbeit geleistet. Auch das würdigte Wilhelm Merschen ausdrücklich.

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