Günter Pellny ist stolz auf die „Närrische Lore“

Von: rp
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Ehre für Günter Pellny (4.v.l.): Er erhielt die „Närrische Lore“ aus Händen von Scharwache-Präsident Hans-Josef Mertens (l.). Foto: Sevenich

Alsdorf. Ein Großteil der Alsdorfer Karnevalselite war der Einladung der KG Scharwache Alsdorf zur 14. Verleihung der „Närrischen Lore“ gefolg t. In den Seminarräumen der Stadthalle wurden sie von Präsident Hans Josef Mertens begrüßt.

„Mit der Närrischen Lore zeichnen wir seit nunmehr 14 Jahren Menschen aus, die sich um das Brauchtum Karneval besonders verdient gemacht haben“, sagte gliedschaft zeichnete der Präsident Dr. Hans Gronen, für 2 x 11 Jahre Mitgliedschaft Kirsten Berner und Andreas Ihle und für elf Jahre Hans Werner Rieth, Wilfried Jessen und Jürgen Androsch aus.

Bürgermeister Alfred Sonders bezeichnete in seinem Grußwort die Verleihung der „Närrischen Lore“ als eine „besondere Veranstaltung im Karneval“. Außerdem habe die KG Scharwache durch die Teilnahme und Erfolge bei karnevalistischen Tänzen die Stadt Alsdorf bundesweit bekannt gemacht. „Ich hoffe, dass die Gesellschaft mit ihrer glänzenden Jugendarbeit diese Erfolge noch lange einfährt.“

Der Höhepunkt der Veranstaltung war erreicht, als Präsident Hans Josef Mertens dem Scharwachenurgestein und Ehrenpräsidenten Günter Pellny die „Närrische Lore“ verlieh. Marion Plum, Geschäftsstellenleiterin der Sparkasse in Ofden, hielt eine inhaltsreiche Laudatio, da die Sparkasse Aachen im vergangenen Jahr mit der Auszeichnung versehen wurde. Sie bezeichnete Günter Pellny als ein Schwergewicht im Alsdorfer Karneval. Durch seine Tochter, die damals zum Tanzen zur Scharwache gegangen war und von Papa Günter zum Training gebracht wurde, sei er dem Karneval mit Haut und Haaren verfallen. Im Jahre 1971 trat Pellny als Mitglied der KG Scharwache bei.

Der heutige Ehrenspräsident habe dem Verein 20 Jahre als Präsident, davon 15 Jahre in der Doppelfunktion als Präsident und Vorsitzender, vorgestanden. Außerdem habe er als Vizepräsident dem Festkomitee Alsdorfer Karneval und 30 Jahre als Beiratsmitglied dem VKAG gedient. „Kein Wunder, dass Pellny inzwischen alle höchsten Auszeichnungen, des BDK, des VKAG und der Stadt Alsdorf erhalten hat.Er hat es nie bei Reden belassen, sondern getan, gemacht und angepackt.“ Die Laudatorin stellte aber auch heraus, dass die große Liebe im Karneval der Tanzsport für Pellny gewesen sei. Er habe für den Tanzsport gelebt, der Stadt Alsdorf im karnevalistischen Tanz ein Gesicht gegeben, zumal er auch in der Jury bei Tanzturnieren und Deutschen Meisterschaften vertreten war.

Sein besonderer Verdienst sei aber auch, dass er in den vergangenen Jahren diverse Großveranstaltungen in und mit der Partnerstadt St. Brieuc aufgezogen hat und hierdurch die Städtepartnerschaft noch besser verbunden habe. „Günter Pellny hat den Tanzturniersport in Alsdorf eingeführt und kultiviert und dient sei über 43 Jahren dem Tanzsport und dem Karneval. Ohne ihn wäre der Tanzsport in Alsdorf nicht da, wo er heute steht, und das ist ziemlich oben“, schloss Marion Plum ihre mit viel Beifall bedachten Rede.

Günter Pellny zeigte sich sehr beeindruckt und geehrt. „Es geht nicht um mich. Ich habe es immer für die Sache und für die Stadt Alsdorf getan und möchte die Ehrung auch meinem Verein zukommen lassen“, äußerte sich der Ordensträger sehr bescheiden, der sich abschließend sehr stolz darüber zeigte, dass es ihm gelungen sei, mit Hubert Mertens, dem heutigen Ehrenspräsidenten, und Hans Josef Mertens, dem heutigen Präsidenten, würdige und erfolgreiche Nachfolger gefunden zu haben. In festlicher Atmosphäre saß man noch eine Zeit beisammen.

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