Würselen - Grundsanierung an der Krottstraße: Hallen müssen ertüchtigt werden

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Grundsanierung an der Krottstraße: Hallen müssen ertüchtigt werden

Von: ehg
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Sanierungsfall: Die Turnhalle Krottstraße wird voraussichtlich bis August 2013 eine Baustelle bleiben. Foto: Georg Pinzek

Würselen. „Die Grundsanierung der Sporthalle Krottstraße wächst sich zu einer unendlichen Geschichte aus!“ Besorgt meldete sich CDU-Sprecher Harald Gerling in einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Soziales, Sport und Kultur sowie des Ausschusses für Technik, Gebäude und Flächenmanagement zu Wort. Er nagelte den Technischen Beigeordneten Till von Hoegen darauf fest, dass laut dessen vorgelegtem Zeitplan die Halle im August 2013 wieder für den Sportbetrieb freigegeben werden wird.

SPD-Sprecher Winfried Hahn war auch nicht davon begeistert, dass die Arbeiten sich weiter hinziehen. Er war andererseits aber froh, dass seinerzeit verbaute schadstoffhaltige Materialen in einem „Aufwasch“ entfernt werden. Technischer Beigeordneter von Hoegen: „Es wird sichergestellt, dass bei der zukünftigen Hallennutzung keine Belastung vorliegt.“

Dass die Arbeiten sich so lange hinziehen, führte von Hoegen nicht zuletzt darauf zurück, dass die Untersuchungen ausgewertet werden mussten und in einen Bericht mit Sanierungsvorschlägen einfließen sollten. Die Abstimmung mit dem Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator sei erfolgt. Konkret und detailliert liege nun das Vorgehen für die aufwendigen Abbruch- und Entsorgungsarbeiten vor. Komplett erneuert werden müsse auf jeden Fall der Sportboden, ebenfalls die Decke.

Es werde davon ausgegangen, dass die Tribünenkonstruktion als solche erhalten werden könne und lediglich neu beplankt werden müsse. Der Technische Beigeordnete versicherte, er werde auch weiterhin bemüht bleiben, den gesteckten Kostenrahmen von 1,8 Millionen Euro zu unterschreiten. Sein Fazit: „Wir sind auf einem erfolgreichen Weg.“

Die Barrierefreiheit der Halle mahnte der Behindertenbeauftragte der Stadt, Dieter Schöner, an. Dass diese auch bisher schon weitgehend sicher gestellt gewesen sei, erklärte von Hoegen. Ein barrierefreier Zugang zur oberen Tribüne sei jedoch nur mit hohem Aufwand zu machen.

Den Blick auf die sanierungsbedürftige Sporthalle an der Parkstraße lenkte Ausschussvorsitzender Hans-Josef Bülles. Laut von Hoegen sei die Halle intensiv auf Sanierungsbedarf untersucht worden. Die Ergebnisse lägen zwar vor, die Kosten seien aber noch nicht zu überschauen. Die vor 1972 erbaute Halle müsse auch energetisch saniert werden, was einen „Rattenschwanz“ von anderen Maßnahmen nach sich ziehe, wie zum Beispiel den Einbau einer Lüftungsanlage.

Energetisch-chaotische Verhältnisse herrschten in den Fenster- und Eingangsbereichen. In Angriff genommen werden müsse die Sanierung der Fassaden. Auch komme man nicht an der Sanierung der Elektrik vorbei. Doch bräuchten nicht alle Maßnahmen in einem „Rutsch“ durchgeführt zu werden. Bülles war sich mit dem Technischen Beigeordneten einig: „Ab August 2013 werden wir uns die Halle Parkstraße zur Brust nehmen müssen.“

Die bei der grundsanierten Mehrzweckhalle Bardenberg aufgetretenen Lüftungsprobleme brachte der Vorsitzende des Sportausschusses, Günter Kuckelkorn, zur Sprache. Darauf von Hoegen: Es seien Messungen durchgeführt worden.

Es bestehe keine Gefahr für die Benutzer. Das Problem sei erkannt und es werde nach einer Lösung gesucht. Wie sie aussehen werde, könne er noch nicht konkret sagen, zumal die energetische Wirkung konterkariert werden solle.

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