Eurode - Großer Andrang beim „Euregionalen Infomarkt für Senioren” in Kerkrade

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Großer Andrang beim „Euregionalen Infomarkt für Senioren” in Kerkrade

Von: Daniel Gerhards
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Informationen sind gefragt: Ruud Sluiysmans und Gerda Scholtens beraten am Stand der Stiftung „Eurode 2000+”. Foto: Daniel Gerhards

Eurode. Ältere Menschen haben ihre ganz eigenen Bedürfnisse. Viele Senioren müssen im Alter ihre Wohnungseinrichtung ändern, suchen sich ein neues Hobby oder benötigen Hilfsmittel, um sicher und komfortabel durch den Alltag zu kommen. Informationen zu solchen Themen gibt es vielerorts, aber nirgends in der Region so gebündelt wie auf dem „Euregionalen Informationsmarkt für Senioren”.

So schauten sich viele Senioren an den rund 90 Ständen in der Kerkrader Rodahalle um. Der Informationsmarkt, den die Gemeinde Kerkrade gemeinsam mit dem Kerkrader Seniorenrat sowie vielen niederländischen und deutschen Kooperationspartnern organisierte, ist als Service für die älteren Menschen in der gesamten Region gedacht.

„In der Region leben viele ältere Leute, die brauchen unsere Aufmerksamkeit”, erklärte Kerkrades Bürgermeister Jos Som. „Die ältere Generation hat viel geleistet, wir wollen sie spüren lassen, dass wir dankbar sind.” Derweil holten sich die Besucher an den Ständen Informationen und Tipps rund um die Themen Gesundheitsfürsorge, Wohnen, Regeneration, Freizeit und Hobby. Für Som ist es wichtig, dass man den Senioren hilft, einen erfüllten Alltag zu haben, auch vor dem Hintergrund: „Einsamkeit im Alter ist ein großes Problem.”

Netzwerke sind ganz wichtig

Die Veranstaltung bot auch für die Aussteller eine Menge Möglichkeiten, mit anderen Institution oder Firmen in Kontakt zu kommen. „Es gibt schon viele Angebote für Senioren”, erklärte Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch, „aber der Informationsfluss zwischen den Anbietern ist ohne Netzwerke kaum möglich.” Daher sei es besonders wichtig, dass die Veranstaltung Profis und Ehrenamtler in der Seniorenarbeit aus den Niederlanden und Deutschland zusammenbringt. „Hier kann man sich abstimmen: Wo sind Lücken, welche neuen Ideen gibt es?”

An den Ständen herrschte viel Betrieb. Gerda Scholtens und Ruud Sluysmans etwa hatten am Stand der Stiftung „Eurode 2000+” alle Hände voll zu tun. Dort informieren sich zahlreiche deutsche und niederländische Besucher. „Das ist bunt gemischt”, so Gerda Scholtens. Und das sei auch gut so, denn: „Es ist sehr wichtig für uns, Senioren grenzüberschreitend zusammenzubringen.”

Während sich die Senioren im Erdgeschoss der Rodahalle informierten, hatten eine Etage höher die Fachleute das Wort. Bei einer landesweiten Tagung berieten Experten verschiedener Behörden, Dienstleister und Lieferanten sowie Patientenorganisationen über Innovationen in der Sozialfürsorge.

Dabei konnten die Kerkrader aus erster Hand berichten. Denn die Stadt ist eine von zwölf Pilotgemeinden in den Niederlanden, die innovative Konzepte in der Sozialfürsorge umsetzen.
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