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Gewerkschafter stimmen mit Mahnwache auf Tarifverhandlung ein

Von: dag
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Vor dem Alsdorfer Rathaus: Deutlich mehr Lohn angesichts des Leistungsdrucks fordern Arbeitnehmer. Foto: dmp

Alsdorf. Mit einer Mahnwache vor dem Alsdorfer Rathaus hat am Freitagmorgen die Gewerkschaft Komba (Kommunalgewerkschaft für Beamte und Arbeitnehmer) ihren Forderungen in der Tarifauseinandersetzung Nachdruck verliehen.

Ein Ende der Bescheidenheit im öffentlichen Dienst sei erreicht, besonders angesichts wachsender Aufgabenstellungen und Arbeitsüberbelastung bei den Beschäftigten, betonte Birgit Dammers, Vorsitzende des Komba-Ortsverbandes Alsdorf.

Das Gleiche gelte „beim schon längst überfälligen Stopp des Reallohnverlustes sowie bei der zwingend notwendigen Nachwuchsgewinnung”, sagte sie. „Jetzt werden wir als kommunale Fachgewerkschaft gemeinsam mit den DBB-Mitgliedsgewerkschaften verstärkt mobil machen!” Es sei sehr enttäuschend, dass die Arbeitgeber die Forderungen der Gewerkschaften als Verhandlungsgrundlage zurückgewiesen hätten, gleichzeitig aber keine eigenen, konkreten Angeboten machen, um die Gespräche zügig auf konstruktiver Ebene fort zu setzen.

„Die Arbeitgeber verstecken sich nach wie vor hinter der Argumentation der klammen Kassen durch die Krise”, sagte Dammers. Dabei seien auch im öffentlichen Dienst unter anderem befristete Arbeitsverträge und Teilzeitarbeit ausgeweitet worden. „Ein starkes Deutschland kann man nicht mit Staatsdienern führen, die durch Personalabbau überbelastet sind. Wir werden in der kommenden Woche zeigen, wie wichtig uns eine faire Entlohnung für unsere Arbeit ist und lassen uns nicht mit einem Aldi-Tarifabspeisen.”

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen wurde auf Montag, 12. März, vertagt. Dabei fordern DBB Beamtenbund und Tarifunion, Komba und weitere DBB-Gewerkschaften eine lineare Erhöhung der Entgelte um 6,5 Prozent, jedoch mindestens 200 Euro mehr für die rund zwei Millionen Beschäftigten.

Auszubildende sollen übernommen und ihre Vergütung um 100 Euro angehoben werden.
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