Herzogenrath - Geschwindigkeit und Aussehen: Seifenkisten sind Erfolgsmodell

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Geschwindigkeit und Aussehen: Seifenkisten sind Erfolgsmodell

Von: Conny Stenzel-Zenner
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Heiße Renner Marke Eigenbau:
Heiße Renner Marke Eigenbau: Beim Seifenkistenrennen mussten mehr als 400 Meter möglichst schnell bewältigt werden. Foto: C. Stenzel-Zenner

Herzogenrath. So viele Anmeldungen gab es noch nie: 30 Starter haben sich in vier Altersklassen beim siebten Merksteiner Seifenkistenrennen gemessen.

Am Abend standen die Sieger fest: Bei den Kindern gewann Daniel Dahlmanns, in der Juniorenklasse 1 Max Janoschke, in der Juniorenklasse 2 Elias Rosnersky und bei den Senioren Ralf Janorschke.

Mehr als 400 Meter lang war die Rennstrecke. Dazu wurden jeweils zwei Seifenkisten auf die Startrampe geschoben, bevor das Startkommando ertönte. Da standen die großen Seifenkistenkonstrukteure am Start und fachsimpelten über die beste Konstruktion.

„Man braucht für eine Seifenkiste Räder, ein Lenkrad, Bretter und einen Sitz und auf jeden Fall keinen eigenen Antrieb”, erklärte Hans Erkens, der gemeinsam mit seinem Sohn Adrian eine Kiste gebastelt hatte. „Die Kiste muss schwer sein, damit sie gewinnt”, sagte der Mechaniker, der im nächsten Jahr gleich mit zwei Fahrzeugen antreten will.

Einige Seifenkisten-Bauer suchten auch in diesem Jahr noch kurz vor dem Rennen ihre Fahrer. „Jede Kiste kann ja in jeder Startklasse gefahren werden”, wusste Detlef Erkens, der nur mit fremden Kindern, aber mit seiner eigenen Seifenkiste vertreten war.

Spoiler, Hupen, Trabbileuchten, Bremslichter und fantasievolle Bemalungen ließen die Seifenkisten zu einer Augenweide für die Betrachter werden. Die Anwohner der Eintrachtstraße saßen vor ihren Häusern und beobachten den Rennverlauf gerne. „Es ist toll, was den Kindern geboten wird”, urteilte Christel Habicht, die mit ihrer Familie den Nachmittag an der frischen Luft verbrachte.

Der Vorsitzende des Merksteiner Gewerbevereins, Robert Meyer, hatte das Rennen als eine lebendige Attraktion für Jung und Alt erklärt, das Freude bereite und zusammenschweiße. Als etwas, das Merkstein gut gebrauchen könne. Die vielen Anmeldungen gaben ihm Recht.

„Im nächsten Jahr wird das Rennen wahrscheinlich schon vor den Sommerferien stattfinden”, sagte Ingo Klein vom Stadtmarketing, der gemeinsam mit der Jury einen fünften Pokal vergab. Für die schönste Seifenkiste. Diesen Preis nahm Ivana Dente für ihre Supermann-Kiste entgegen.
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