Herzogenrath - Gemeinschaft und Gastfreundschaft in Straß gepflegt

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Gemeinschaft und Gastfreundschaft in Straß gepflegt

Von: nina
Letzte Aktualisierung:
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Hier wird nicht nur der Hunger gestillt: Im„Restaurant auf Zeit“ im Pfarr- und Jugendheim St. Josef steht auch die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Bis zur letzten Minute haben die Kinder im Pfarr- und Jugendheim St. Josef zu tun: Emsig decken sie die Tische ein, zünden Kerzen an, wählen die passende Begleitmusik aus. Schließlich soll alles perfekt sein in ihrem „Restaurant auf Zeit“.

Den ganzen Nachmittag haben die Messdiener Sarah Lena Wirtz, Kimberley Kickertz, Moritz Walliser, Tobias Förster, Sarah Leonie Kaul, Felia Sahteene Urbanke und Lara Vondenhoff Gemüse geschnibbelt, gekocht und Servietten gefaltet. Nun heißt es, die vielen Gäste aus Straß willkommen zu heißen.

Leckeres Menü zubereitet

Das Menü am Vorabend zum ersten Fastensonntag ist ein Beitrag zur diesjährigen Fastenaktion des Katholischen Hilfswerks Misereor unter dem Leitwort „Wir haben den Hunger satt“. Ziel der Aktion ist bewusst zu machen, wie man mit Lebensmitteln gut umgehen und sie gerecht verteilen kann. In Straß haben sich die jungen Messdiener unter dem Leitgedanken „Zu Tisch mit Gott und der Welt“ intensiver mit dem Thema Ernährung beschäftigt und gemeinsam eine leckere Menüfolge kreiert. „Das Kochen hat riesigen Spaß gemacht, dabei will ich jetzt auch daheim öfter helfen“, erzählt die zehnjährige Lara Vondenhoff. Seit einem Jahr ist sie bei den Messdienern dabei. „Eine solche Aktion wie heute ist eine tolle Abwechslung“, findet sie. Gemeinsam einen solchen Abend vorzubereiten, ist auch toll für die Gemeinschaft in der Gruppe. Nachdem der letzte Gast sein Essen genossen hat, geht es für die Mädchen und Jungen ans Abräumen und Spülen.

Knapp 50 Gäste, darunter natürlich auch viele Eltern und Geschwister der Kinder, lassen es sich gut schmecken: Serviert werden von den Mädchen und Jungen ausschließlich vegetarische Speisen. Nacheinander bringen sie Tomatencremesuppe, Gemüseterrine, Rohkostplatte mit Dips und einer Quinua-Sahne-Creme auf Beeren auf den Tisch. „Am Tisch wird nicht nur der Hunger gestillt, sondern auch Gemeinschaft und Gastfreundschaft gepflegt. Die Bistumsaktion lädt deshalb im Jahr 2013 alle Gemeinden, Einrichtungen und Verbände ein, sich zu beteiligen“, erklärt Gemeindereferent Wilfried Hammers den Hintergrund. Am Tisch wird gegessen, getrunken und miteinander geredet, gebetet, diskutiert und gestritten. Arme und Reiche, Gäste und Familie sitzen am Tisch zusammen. Dort wird Gemeinschaft ebenso erlebbar wie manchmal auch Ausschluss. An einen Tisch eingeladen zu werden ist Teil der sonntäglichen Eucharistiefeier. Unzählige Gruppen und Menschen im Bistum Aachen versammeln sich in sozialen Projekten, in Schulen, Kindergärten und Pflegeheimen. Diese Projekte möchte die Aktion bekannt machen.

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