Gefährlicher Schulweg soll sicherer werden

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Gefahrenpotenzial für die Grundschulkinder: der Tunnel unter der Kreisstraße 10. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Sollte man sich davor hüten, unnötig Ängste zu schüren, wovor Heinrich Plum (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Gebäudewirtschaft, warnte? Oder geht es um berechtigten Druck, um Missstände beim Namen zu nennen und auf schnelle Abhilfe zu drängen, wie es Dieter Lothmann in der gemeinsamen Sitzung von Schul- und Ausschuss für Gebäudewirtschaft tat?

Es geht um die Sicherung des Schulwegs der Kinder aus dem Bereich Müschekamp und Warden zur Katholischen Grundschule Begau. Ein entsprechender Antrag der CDU-Fraktion war bereits im September beraten worden. Ein Ortstermin sollte Klarheit bringen - um 7.30 Uhr, wenn die Kinder sich auf den Weg zur Schule machen, was gerade in der dunklen Jahreszeit sehr wohl ein Gefährdungspotential mit sich bringt, wie eine Stellungnahme des Polizeipräsidiums zeigt.

Dieses Schreiben lässt an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig. Im Zuge des rund zwei Kilometer langen Schulwegs bemängeln die Ordnungshüter die Brücke, welche die Autobahn 44 überspannt. „Das Geländer . . . ist nicht besonders gesichert, so dass hier die Gefahr gesehen wird, dass gerade Kinder dieses Alters an dem Geländer herumklettern könnten.”

Zudem, so das Schreiben der Sicherheitsfachleute, sei die Kreisstraße 10 per Tunnel zu „unterlaufen”. Die Polizei schreibt dazu: „Das Durchqueren dieser Tunnelanlage löst schon bei Erwachsenen Unbehagen aus.”

Dem Rat der Polizei folgend, stehen drei Lösungsmöglichkeiten zur Debatte. Zum einen geht es um einen so genannten „Walking-Bus”, also eine ehrenamtliche Elterninitiative zur Schulwegbegleitung bzw. -sicherung, wobei, wie die Verwaltung erkannt hat, die „Dauerhaftigkeit” mit dem Engagement der Beteiligten steht und fällt.

Zum anderen könnten über zwei bis drei Stunden Schulwegbegleiter beziehungsweise Erwachsenenlotsen engagiert werden. Das würde die Stadt rund 11.000 Euro im Jahr kosten. Dritte Möglichkeit: „Schülerspezialverkehr”, also der Einsatz von Bussen, was jährlich 26.000 Euro kosten würde.
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