Gedenken an die Grubenopfer

Von: eli
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Die Gedenkfeier mit Kranzniederlegung war auch ein schwerer Moment, für die Männer, die unter Tage viele Kameraden verloren haben. Foto: Elisa Zander

Alsdorf. Es war 7.32 Uhr, als sich am 21. Oktober 1930 auf der Grube Anna 2 eine große Schlagwetterexplosion ereignete. Mehr als 290 Bergleute verstarben an diesem Dienstag unter Tage.

„Es war ein großes Unglück, an das wir uns immer wieder erinnern”, sagte Josef Kohnen, Vorsitzender des Bergbaumuseums Grube Anna 2, während der jährlichen Gedenkfeier. Viele Leute, darunter auch Bürgermeister Alfred Sonders, waren zu der Kranzniederlegung auf dem Nordfriedhof gekommen, um sich an die Verstorbenen zu erinnern. „Nicht nur an jene, die bei der Explosion vor 79 Jahren umgekommen sind”, wie Josef Kohnen betone. Sondern auch an die Bergleute, die bei anderen Grubenunglücken ihr Leben verloren haben, oder heute noch in anderen Gruben unter gefährlichen Umständen arbeiten. So sterben heute noch alleine in China jährlich rund 8000 Menschen durch Grubenunglücke.
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