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Ganz Oidtweiler feiert bei fröhlichem Wiesenfest mit

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Viele Helfer, große Feier: Beim Wiesenfest war die Stimmung allerseits bestens. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Schon die Gesänge im Gewölbe kündeten von einem intakten Dorfleben. „Wir send van Oidtwiller, os Dörp is wundeschön!“ So donnerte es zum Pfarrfest aus dem Keller des Pfarrheims St. Martinus.

Dort musste sich die Festgesellschaft nicht verstecken. Sie ließ vielmehr den Abend des Wiesenfestes in dem urgemütlichen Gemäuer ausklingen.

Zuvor hatte das gesellige Oidtweiler ein Konzert der Blaskapelle genossen. Der Pfarrgemeindeausschuss St. Martinus Oidtweiler hatte mit der Öffnung des Kellers ein As aus dem Ärmel gezogen. Dass man im ehemaligen „Baesweiler 4“ keine Konditionsschwierigkeiten hat, zeigte sich am darauffolgenden Morgen. In der Pfarrkirche wurde der Wortgottesdienst gemeinsam gefeiert. Dieser wurde vom Kindergarten St. Martinus gestaltet.

Auf der Festwiese präsentierte der Nachwuchs der Blaskapelle seinen Leistungsstand, das ausgezeichnete Wetter trug auch dazu bei, dass das Wiesenfest – alle Ortsvereine brachten sich mit ein – den caritativen Charakter erfüllte. Josef Meyer nannte zum Schluss des Festes einen „Reinerlös, der so etwa um 4500 Euro liegen müsste“.

Von diesem Erlös profitieren zwei Einrichtungen. Eine Hälfte des Geldes wendet die Pfarre zur Unterhaltung des Pfarrheims auf, die andere kommt einem Kinderheim der Elisabethanerinnen im ungarischen Budapest zugute. Dafür engagiert sich seit Jahren ein Oidtweiler Mädchen. Schwester Johanna (Koch) gehört dem Orden der Elisabethanerinnen Aachen an und macht sich für dieses Projekt – 60 erblindete Kinder leben dort – stark. Josef Meyer, Mitglied des Pfarrgemeinderates lobte zum Abschluss des Festes: „Die Resonanz war überwältigend. Es ist schön mit anzusehen, wie sich alle gegenseitig sehr helfen“.

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