Würselen - Für die DLRG Würselen hat die Sommersaison begonnen

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Für die DLRG Würselen hat die Sommersaison begonnen

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Zu Wasser und zu Land: Für die DLRG Ortsgruppe Würselen gibt es in dem Sommermonaten viel zu tun. Das muss auch geübt werden - so wie bei diesem simulierten Fahrradsturz.

Würselen. Für die DLRG Ortsgruppe Würselen geht es am kommenden Wochenende zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Wasserrettungsdienst an den Rursee.

Im Bezirk Aachen übernimmt die OG Würselen als eine der sechs Wachmannschaften den Wasserrettungsdienst am Rursee. Die Wachsaison beginnt jedes Jahr ab Mitte März und dauert bis in den Oktober an.

In dieser Zeit ist es die Aufgabe der DLRG den Segelbetrieb zu überwachen und auf Schwimmer, Kanuten und alle anderen Wassersportler acht zu geben.

Zu diesem Zweck verfügt der Bezirk Aachen über drei Wachstationen in Woffelsbach, Rurberg und Eschauel. Der Seebetrieb wird mit Hilfe von einem Arbeitsboot und drei Motorrettungsbooten überwacht, wovon eines auf die Stadt Würselen getauft ist.

Ab Mitte Mai wird, wie jedes Jahr, auch wieder die Badeaufsicht am Sonnenstrand Eschauel und am Eiserbachsee übernommen.

Der erste „Würselener” Wasserrettungsdienst fand bereits am letzten Aprilwochenende statt. Trotz der noch recht frühen Jahreszeit war wunderbares Wetter, das von zahlreichen Wassersportlern genutzt wurde. So konnte die Wachmannschaft all ihren Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen nachgehen. Neben den normalen Aufgaben am Rursee, zu denen die Regattabegleitung und regelmäßige Kontrollfahrten gehören, blieb den Würselenern genug Zeit um ihre Wachgänger in der Knoten- und Revierkunde zu schulen.

Von Seiten der Wachleitung war eine Sanitätsübung angesetzt, um den Wachgängern und Praktikanten, die die Ortsgruppe beim kommenden Wasserrettungsdienst unterstützen werden, zu verdeutlichen, dass es auch durchaus einmal ernst werden kann: Eine Wachgängerin war mit ihrem Fahrrad gestürzt und musste medizinisch versorgt werden. Trotz der deutlichen Übungssituation reagierte die alarmierte Bootsbesatzung schnell und mit vollster Konzentration um die geübten Abläufe auch im Ernstfall reibungslos zu beherrschen. Mithilfe des „RUND” (Realistische Unfall- und Notfalldarstellung) Teams und der überzeugenden Vorstellung der „Verletzten”, stellte die Übung eine Herausforderung an Mensch und Material dar.

Ernstfall

Wie zur Bestätigung kam es am jenem Wochenende tatsächlich zum Ernstfall. Ein Segler erlitt eine Kopfverletzung und musste behandelt werden. Nachdem ihn ein Motorrettungsboot an Bord genommen hatte, wurde er zur medizinischen Weiterversorgung zur Hauptwache in Woffelsbach gebracht und konnte dort dem Rettungsdienst übergeben werden. Zum Glück war der Verletzte schnell wieder wohlauf.

Die Ortsgruppe Würselen freut sich bereits auf ihren zweiten Wasserrettungsdienst mit einer tollen, motivierten Wachmannschaft und hofft auf ein genauso schönes und lehrreiches Wochenende wie beim vorigen Mal.
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