Alsdorf - Fünf Kandidaten wollen Bürgermeister in Alsdorf werden

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Fünf Kandidaten wollen Bürgermeister in Alsdorf werden

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:

Alsdorf. Nicht vier, sondern fünf Kandidaten bewerben sich bei den Wählern in Alsdorf für das Amt des Bürgermeisters.

Zu den bereits bekannten Köpfen Alfred Sonders (SPD/derzeitiger Amtsinhaber), Franz Brandt (CDU), Horst-Dieter Heidenreich (Grüne) und Oliver Schmidt-Schwan (Die Linke) gesellt sich laut Vorsitzendem des Wahlausschusses, 1. Beigeordneter Ralf Kahlen, für die Republikaner Petra Baumann aus Alsdorf-Ost, angegebener Beruf Einzelhandelskauffrau. Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel wurde gemäß den rechtlichen Vorgaben (da orientiert man sich am Ergebnis der letzten Wahlen) festgelegt: Sonders, Brandt, Heidenreich, Baumann, Schmidt-Schwan.

Insgesamt zehn Parteien stellen sich zur Wahl. Neben den derzeit im Stadtrat vertretenen Parteien bzw. Gruppierungen SPD, CDU, Grüne FDP, FWA (Freie Wähler Alsdorf), Republikaner und Alsdorfer Bürger Union (ABU) – die Fraktion Die Linke zerbrach während der aktuellen Wahlperiode – bewerben sich nun auch die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) mit Spitzenkandidat Metin Sak. Von deren 19 Kandidaten – alle Wahlkreise sind hier also besetzt – lassen laut Kahlen die Namen auf Kandidaten überwiegend mit Migrationshintergrund (mit türkischem Schwerpunkt) schließen.

Die Alsdorfer Bürger Union, die nach der letzten Kommunalwahl aus einer Abspaltung von der CDU-Fraktion hervorging, kann in allen 19 Wahlkreisen antreten.

Mit 86 älteste Kandidatin

Unter den Kandidaten lassen sich weitere Namen finden, die zuvor teilweise jahrzehntelang im Lager Christdemokraten zu finden waren.

Auch die Alternative für Deutschland (AfD) wirft ihren Hut in den Ring. Wollte die AfD insgesamt 14 Kandidaten aufbieten, erfüllten jedoch laut Kahlen nur 9 die Vorgaben bezüglich Unterstützerlisten.

Das Wahlamt hatte durchaus einiges zu tun, um bei den Bewerberunterlagen „die Dicken aus den Dünnen zu fischen“. Bei der Kandidatenliste der Republikaner mussten, so der Erste Beigeordnete Kahlen weiter, von 22 Kandidaten 11 gestrichen werden, weil auch hier formale Vorgaben im Zulassungsverfahren nicht eingehalten wurden.

So muss der mehrjährige Frontmann der Republikaner im Alsdorfer Rat, Andreas Weber seinen Wahlkreis schon direkt holen, wenn er wieder in den Stadtrat will, wie Kahlen gegenüber unserer Zeitung sagte. Der Grund: Die Verwaltung bzw. der Wahlausschuss musste Weber von der Liste der Republikaner streichen, weil die entsprechende Einverständniserklärung nicht vorlag.

Übrigens – da hätte sich Altkanzler Konrad Adenauer gefreut: Die älteste Kandidatin für den Stadtrat wird von der FWA gestellt – Annerose Wisten aus Mariadorf-Hoengen, gerade mal 86 Jahre jung.

Hinweis: In einer vorherigen Version des Artikels hatten wir den CDU-Kandidaten Helmut Brandt genannt. Dabei handelte es sich um einen Fehler. Es kandidiert Franz Brandt.

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