Friedhof Schaufenberg: Wo ist bloß das Tor?

Von: hob
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Alsdorf. Manch ortskundiger Bürger mag sich verwundert die Augen gerieben haben: Wo ist es hin? Haben Metalldiebe wieder zugeschlagen?

Seit einigen Tagen ist das marode Tor, das dem Besucher des „Alten Friedhofs” an der Paul-Dorn-Straße, wie die einstige Stätte letzter Ruhe noch den „Schoofeberjern” in Erinnerung ist, so freundlich grüßend und stets offen stand, verschwunden. Gestohlen? Verschrottet?

Die Schaufenberger können beruhigt sei: Derzeit befindet sich das alte Stück in einer Heinsberger Kunstschlosserei, um dort ordentlich aufgemöbelt zu werden, befreit von Rost und den Spuren jahrzehnterlanger Pflichterfüllung bei Wind und Wetter.

Im Juli hatte der CDU-Ortsverband Alsdorf eine Benefizveranstaltung auf der Festwiese an der Maurerstraße in Schaufenberg für das schmiedeeisene Tor veranstaltet (wir berichteten). Allein: Die nötige Summe von 1500 bis 1800 Euro zur fachmännischen Sanierung kam bei weitem nicht zusammen, wie es seitens der CDU heißt. Alte und betuchte Schaufenberger waren in die Bresche gesprungen und hatten das Portemonnaie geöffnet, damit nun der eiserne „Patient” gesandstrahlt, geschweißt, durch fehlende Teile ergänzt, dann verzinkt und beschichtet werden kann.

Noch in diesem Jahr vor Weihnachten soll das gute Stück wieder rundumerneuert den Weg zurück an seinen Heimatort in Schaufenberg finden.
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