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Freiwillige Feuerwehr rüstet sich für gefährliche Atemschutz-Einsätze

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Gut ausgebildet: Die frischgebackenen Atemschutzgeräteträger mit dem Lehrgangsleiter Hauptbrandmeister Karl-Heinz Dreßen (r.).

Nordkreis. Einen wesentlichen Part in der Ausbildung eines Feuerwehrmannes stellt seine Atemschutzausbildung dar, weil der Schutz vor möglichen Atemgiften bei fast jedem Feuerwehreinsatz von entscheidender Bedeutung und zum persönlichen Schutz notwendig ist. Daher bedarf es einer speziellen Ausbildung.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Würselen stand nun ein solcher Lehrgang auf dem Programm. Auch Mitglieder der Alsdorfer und Herzogenrather Wehr nahmen daran teil. In dem 41 Stunden umfassenden Grundlehrgang wurden insgesamt zehn ehrenamtliche Helfer zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Qualifiziertes Fachwissen

Lehrgangsleiter Hauptbrandmeister Karl-Heinz Dreßen hatte einen umfangreichen Lehrgangsplan zusammengestellt. Unterstützung fand er bei den Oberbrandmeistern Toni Graf und Michael Pütz sowie Brandmeister Robin Steudel als weitere Ausbilder.

Ziel sollte es sein, den zukünftigen Atemschutzgeräteträgern ein qualifiziertes Fachwissen zu vermitteln, das sie für einen erfolgreichen und unfallfreien Einsatz unter Atemschutz benötigen. Dabei wurde der gleiche Ausbildungsmaßstab wie bei den Berufsfeuerwehrleuten angesetzt.

Im Lehrgang selbst mussten neben theoretischen Ausbildungseinheiten auch praktische Abschnitte durchlaufen werden. In den Übungen - unter real nachgestellten Einsatzbedingungen - wurde das Absuchen und Orientieren in verrauchten und abgedunkelten Räumen trainiert.

Das „blinde” Beherrschen des immerhin bis zu 17 Kilogramm schweren Atemschutzgerätes stand an oberster Stelle. Geübt wurde ebenfalls die Eigenrettung eines verunfallten Einsatztrupps.

Der Lehrgang schloss mit einer Prüfung ab, die sich in einen schriftlichen und in einen praktischen Teil gliederte. Im Beisein des Leiters der Feuerwehr Bernd Hollands (Herzogenrath) sowie der Vize-Wehrleiter Manfred Thelen (Alsdorf) und Ralf Jüsgens (Würselen) mussten die Lehrgangsteilnehmer das Erlernte unter Beweis stellen.

Mit den gezeigten Leistungen der engagierten Feuerwehrleute war auch Karl-Heinz Dreßen sehr zufrieden. Alle Teilnehmer bestanden die Prüfung und stehen ihren jeweiligen Einheiten künftig als Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.

Mit großer Freude registrierten die Verantwortlichen, dass sich dabei auch zwei Feuerwehrfrauen den hohen Leistungsanforderungen stellten.
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