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Franz Brandt steigt für CDU in den Kandidaten-Ring

Von: Holger Bubel
Letzte Aktualisierung:
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Will einen fairen Wahlkampf: Franz Brandt. Foto: H. Bubel

Alsdorf. Lange hatte es so ausgesehen, als würde die Alsdorfer CDU bei den Kommunalwahlen am 25. Mai ohne Bürgermeisterkandidaten an ihrer Seite ins Rennen um die Stimmen gehen. Drei Tage vor Toresschluss – die Anwärter müssen bis zum 7. April angemeldet und registriert sein – steht aber doch noch einer aus den Reihen der Unionsmitglieder auf und stellt sich im Kampf um das Bürgermeisteramt.

Fraktionsvorsitzender Franz Brandt sieht es als seine „politische Pflicht“ an, für seine CDU zu kandidieren.

Damit stehen – sollte nicht noch ein Überraschungskandidat in letzter Sekunde auf das Karussell aufspringen – in Alsdorf vier Bewerber fest, die an die Spitze des Rathauses wollen: Neben Amtsinhaber Alfred Sonders (SPD) sind das Franz Brandt (CDU), Horst-Dieter Heidenreich (Bündnis 90/Die Grünen) und Oliver Schmidt-Schwan (Die Linke).

„Wir haben lange mit uns und der Nominierung potenzieller Kandidaten gerungen“, erklärt Brandt. „Es gab andere als mich, aber diese haben unter anderem aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.“ Auch ein Nicht-Alsdorfer sei dabei gewesen, doch dieser wollte gegen den Favoriten Alfred Sonders dann doch nicht antreten.

„Am Ende bin ich es geworden. Als Fraktionsvorsitzender stehe ich ja schließlich in der politischen Verantwortung für meine Partei.“ Mit seiner Familie und der Anwaltskanzlei habe er diesen Entschluss im Vorfeld intensiv besprochen.

Beim politischen Aschermittwoch seiner Partei hatte Franz Brandt noch harsche Kritik, formuliert in scharfen Worten, über den politischen Gegner geübt, jetzt klingt er versöhnlicher, wenn er den kommenden Wahlkampf einschätzt: „Wie der Amtsinhaber will auch ich einen fairen Wahlkampf. Wir kämpfen nicht gegen Alfred Sonders, sondern für Alsdorf und die CDU“, lautet die Devise Brandts.

Er stelle auch nicht in Abrede, dass Alfred Sonders in den vergangenen viereinhalb Jahren „gute Arbeit“ geleistet habe, aber es gebe unterschiedliche Sichtweisen der Dinge, diese wolle er wahrnehmbar machen. „Es gibt nicht viele Differenzen zwischen uns, das sind nur Nuancen.“

Das, was in den kommenden Wochen bis zur Kommunal- und Bürgermeisterwahl auf Franz Brandt zukommt, macht er eigentlich nicht gerne: „ich mag Wahlkämpfe nicht. Aber ich freue mich auf die vielen Gespräche mit den Menschen, die man dabei trifft.“

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