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Fortbestand von „BOP“ gesichert

Von: Holger Bubel
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Aus Berlin angereist: Staatssekretär Thomas Rachel (2.v.l) überbrachte Bereichsleiterin Gabriele Stefens (2.v.r.) und Jörg Becks (l.), Vorsitzender der Geschäftsführung einen Zuwendungsbescheid über 143 000 Euro. Nordkreis-Bundestagsabgeordneter Helmut Brandt begrüßte den hohen Gast. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Wenn Männer in Anzügen und in stattlichen Karossen vor Einrichtungen wie etwa der TÜV Nord Bildung GmbH vorfahren, dann gibt es entweder etwas zu feiern, oder aber es gibt viel Geld.

Zweites, die Übergabe eines Zuwendungsbescheids, fand jetzt eben dort in Alsdorf statt. 143.000 Euro durfte der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung überbringen. Damit unterstützt wird das Berufsorientierungsprogramm (BOP), das der TÜV Nord auch 2013/14 wieder Mädchen und Jungen der Alsdorfer Elisabeth-Schule, der Herzogenrather Käthe-Kollwitz-Schule und einer Stolberger Förderschule anbieten kann.

„Dieses Programm hilft Jugendlichen dabei, ihr manchmal verborgenes Potenzial zu entdecken und gibt ihnen durch Praxistage hier in unserer Einrichtung in Mariadorf Einblicke in mindestens drei Berufe“, klärt Bereichsleiterin Gabriele Steffens auf.

In dieser praxisnahen Berufsorientierung erfahren die meist 14- bis 15-jährigen Jugendlichen eine Rundumbetreuung, von Pädagogen und Psychologen. „Ziel ist es, die Schüler in ein Betriebspraktikum zu bringen und ihnen zu zeigen, dass sie etwas können“, sagt Gabriele Steffens.

Und Thomas Rachel betonte, dass die derzeit 8,5 Prozent Schulabgänger ohne Abschluss in Deutschland „schlicht und ergreifend zu viel“ seien. „Wir müssen diesen Jugendlichen helfen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.“ Seit dem Beginn in 2008 haben im Bereich TÜV Nord Bildung Aachen bereits 1642 Haupt- und Förderschüler das BOP-Programm erfolgreich durchlaufen.

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