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Forderungen zum Nahverkehrsplan unerfüllt

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Baesweiler. Zehn Seiten DIN A4, engzeilig beschrieben: Diesen Umfang nimmt der Maßnahmenkatalog der Fraktion Bündnis90/Die Grünen ein.

Ziel der Forderungen, die im Fachausschuss für Verkehr und Umwelt platziert wurden, ist die Umsetzung im Nahverkehrsplan (NVP) der Städteregion für den Zeitraum 2011 bis 2015.

Bevor über das geforderte Maßnahmenpaket der Grünen diskutiert wurde, hielt Baesweilers Technischer Beigeordneter Peter Strauch in Richtung Grünen-Fraktionschef Rolf Beckers fest, dass von „populistischen Forderungen heruntergekommen werden muss. Solche Forderungen sind einfach nicht zu erfüllen.” In vier Unterpunkte bündelte Rolf Beckers seinen Maßnahmenkatalog, die er in die Beschlussfassung eingebracht wissen wollte. Seine Partei möchte Verbesserungen der Systemverknüpfungen, kürzere Taktungen der Linie 51, eine durchgängige Verbindung zwischen Baesweiler und Herzogenrath sowie allgemeine Anschlussverbesserungen.

Nicht zu begeistern sind Stadtverwaltung und CDU im Verbund hinsichtlich einer Reihe von Detailforderungen, die das Konzeptpapier der Antragsteller von Bündnis/Grünen enthält. Sowohl Technischer Beigeordneter Peter Strauch als auch CDU-Sprecher Christoph Mohr betonten, dass es sich beim NVP um ein Konzept handelt, dessen Sinn es ist, ein flächendeckendes Netz aufzubauen. „Grundsätzlich betrachtet sind wir mit unserem System in Baesweiler noch sehr gut aufgestellt”, unterstrich Peter Strauch. Außerdem habe „die öffentliche Mobilität irgendwo ihre Grenzen. Man kann nur über das Grundgerüst für den Bedarf organisieren”.

Beschlussänderungen der Grünen und der SPD wurden mehrheitlich abgelehnt, der Verwaltungsvorschlag - er empfiehlt dem Städteregionstag die Aufstellung des NVP 2011 bis 2015 bezüglich der Inhalte für die Stadt Baesweiler - wurde von CDU und FDP durchgesetzt.
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