Förderverein St. Gertrud: Stephanie Essers ist jetzt die neue „Chefin“

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:
5974869.jpg
Engagiert im Sinne der Gemeindemitglieder: (v.l.) Pfarrgemeinderatsvorsitzender Klaus Puhl, Margarethe Jussen (stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands), Schriftführer Thomas Mathieu, Schatzmeister Theo Lemmen, Pfarrer Dr. Guido Rodheudt, die neue Vorsitzende des Fördervereins St. Gertrud, Stephanie Essers, und ihre Vorgängerin Huberta Zimmermann. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Der Förderverein von St. Gertrud hat ab sofort eine neue Vorsitzende: Die seit vielen Jahren im Pfarrleben engagierte Stephanie Essers ist ab sofort die neue „Chefin“. Sie löst damit ihre Vorgängerin Huberta Zimmermann ab, die sich seit der Gründung des Fördervereins 2007 mit viel Herzblut für die Geschicke der Pfarre und den Erhalt der Pfarrkirche St. Gertrud mit ihren beiden Filialkirchen St. Mariä Himmelfahrt in Herzogenrath und St. Antonius in Niederbardenberg eingesetzt hat.

Die Bereiche Bau, Jugend und Kultur waren ihr wie auch ihrer Nachfolgerin besonders wichtig zu fördern.

Essers war in der Vergangenheit besonders im Orgelkomitee und bei der Organisation des jährlichen Benefizessens verantwortlich. Die 52-jährige gebürtige Herzogenratherin ist beruflich im pädagogischen Bereich tätig und freut sich sehr auf ihre neue Aufgabe.

Sie wünscht sich einen regen Austausch mit den insgesamt knapp 100 Fördervereinsmitgliedern und den Mitgliedern der Pfarrgemeinde. „Es geht hier um konstruktive Hilfe für alles, was sonst nicht finanziert werden kann“, unterstreicht Huberta Zimmermann rückblickend, die sich mehr ins Privatleben zurückziehen möchte, aber aus dem Geschehen in der Pfarrei nicht verschwinden wird.

Eigeninitiative gefragt

Die Zeiten voller Kassen und der großzügigen Unterstützung und Zuschüsse durch das Bistum, den Staat und die Kommune seien leider Vergangenheit. „Doch die Kosten für seelsorgerische und caritative Aufgaben sowie Verwaltung, Unterhalt und Instandsetzung von Gebäuden der Pfarrgemeinde sind nicht weniger geworden“, betont Pastor Dr. Guido Rodheudt.

Selbsthilfe und Eigeninitiative seien deshalb gefragt, um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen und ein intaktes Gemeindeleben zu gewährleisten. „Dazu braucht es eine unabhängige finanzielle Plattform“, sagt der Pfarrer. Ein wichtiges Ziel ist es, die Teilnahme an der großen Romfahrt im Spätsommer diesen Jahres für alle zu ermöglichen. Mit 50 Personen, darunter 32 Ministranten geht es in die heilige Stadt. Aktionen wie ein Eisverkauf sollen helfen, die Kosten so gering wie möglich zu halten. „Der Turm von St. Antonius und die Abzahlung der Sanierung der Marienorgel sind weitere Punkte auf unserer Agenda“, zählt Rodheudt auf.

In den vergangenen Jahren förderte der Verein unter anderem die Totengedenktafel in St. Antonius, die Küche im Kindergarten von St. Marien, Kommunionbänke, eine Chorbühne für St. Gertrud, die Sanierung des HOT St. Gertrud, die Renovierung des Innenraums von St. Antonius, Kinderbibeln für die Kommunionkinder und neue Messdienergewänder. Für 25 Euro Mitgliedsbeitrag im Jahr können Bürger den Verein in seiner Arbeit unterstützen.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert