Flüchtlingen eine Zukunft zu bieten

Von: bea
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Durch Krieg heimatlos: Kinder leiden am meisten darunter. Foto: stock

Herzogenrath. Zugestimmt hatte der Stadtrat schon im Dezember 2011, Flüchtlinge mit Bleibeabsicht im Rahmen des Resettlement-Programms der Vereinten Nationen in die Gesellschaft zu integrieren. Basis war ein Beschluss der Innenministerkonferenz.

Kooperationen mit der Flüchtlingshilfe, sozialen Verbänden und karitativen Gruppen sind zwecks Umsetzung angedacht. Motor ist die deutschlandweite Initiative „Save me – eine Stadt sagt ja“. Das Ziel: Besonders verfolgten Flüchtlingen dauerhaften Schutz in einem sicheren Staat und eine würdige Zukunftsperspektive zu ermöglichen. Auf Betreiben der Merksteiner Falken gab es im November ein sondierendes Gespräch der Stadtverwaltung mit Falken-Projekt-Koordinatorin Beate Kuhn sowie Ingeborg Heck-Böckler von Amnesty International Aachen. Die Amnesty-Vertreterin hat ihre Erfahrungen aus dem Resettlement-Projekt in Aachen dargelegt und angeregt, in der Rodastadt zunächst Paten für die Eingliederung von Flüchtlingen zu gewinnen.

Hier wollen die Merksteiner Falken ansetzen und beantragen, dass der Integrationsrat zu einer Informationsveranstaltung über die Lage der syrischen Bürger, das Resettlement-Programm und die Patenschaften einlädt. Kuhn: „Wir denken, dass es möglich ist, dass die Stadt Herzogenrath eine Familie im Rahmen des Resettlements aufnimmt und dass es auch möglich ist, in Herzogenrath Paten zur Unterstützung der Integration dieser Familie zu finden.“

Bisher sechs Syrer zugewiesen

Im Zuge der normalen Kontingentierung sind der Stadt Herzogenrath bisher sechs Flüchtlinge aus Syrien zugeteilt worden, eine Frau wurde anerkannt und ist verzogen, eine andere hat einen Aufenthaltstitel, vier sind noch im Asylverfahren.

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