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Fleißige Mülldetektive suchen nach Unrat

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:
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Der Natur auf der Spur: Die Mülldetektive der OGS Alt-Merkstein waren in der ersten Ferienwoche auch im Wald unterwegs. Foto: Krüsmann

Herzogenrath. Unter dem Motto „Dem Umweltschutz auf der Spur” erleben Kinder bei einer Osterferienaktion der Offenen Ganztagsgrundschule in Alt-Merkstein derzeit spannende und lehrreiche Tage. Die Ferienspiele gibt es seit 2004 in Kooperation von Regenbogenschule, der OGS Bierstraß und der OGS Alt-Merkstein.

Mit den Angeboten wechseln sich die Einrichtungen ab. „Diesmal sind wir an der Reihe. In Sachen Umweltschutz können Kinder viel lernen, deshalb haben wir uns zu diesem Themenbereich viele verschiedene Angebote ausgedacht”, sagt Eva-Maria Maresh, Koordinatorin der OGS in Alt-Merkstein. Sylvia Stollenwerk und Resi Dormann-Riemer helfen bei der Betreuung der sechs- bis zehnjährigen Kinder.

25 bis 30 Kinder nehmen täglich an der Ferienaktion teil. Als Naturdetektive lernen sie, wie man Müll vermeidet oder ihn sinnvoll trennt und wiederverwertet. Aus Altpapier haben die Kinder bunte Osterteller hergestellt. Im Gebrauchtwarenkaufhaus Patchwork haben sie erlebt, wie alte Möbel und Kleidung für den Verkauf hergerichtet werden. „Besonders hat uns der Besuch auf dem Bauernhof gefallen, wo wir kleine Frischlinge in den Händen halten durften, den Unterschied zwischen weißen und braunen Hühnereiern kennengelernt haben und die Rapsölproduktion beobachten konnten”, erzählt der neunjährige Mati Komlev.

In dem Waldstück hinter der Plitscharder Siedlung spürten die Kinder als Mülldetektive Unrat auf, der achtlos weggeworfen wurde und der Umwelt schadet: Windeln, Tüten, Zigaretten, leere Safttüten, Glasflaschen und Taschentücher. Anschließend wurde der Abfall sortiert und entsorgt. Nach getaner Arbeit stärkten sich die Kinder bei einem Picknick in der Natur. Dazu hatten ihre Betreuerinnen Äpfel mitgebracht.

„Auch das Thema gesunde Ernährung ist uns wichtig. Jeden Tag essen wir gemeinsam zu Mittag”, sagt Maresh. Dabei haben die Schüler auch gelernt, dass selbst gebackene Pizza weniger Müll verursacht als die Tiefkühlvariante. Maresh: „In der zweiten Woche beschäftigen wir uns mit dem Umweltproblem Lärm und erkunden den Herzogenrather Weiher. Die Kinder lernen auch , wie schmutziges Wasser wieder sauber wird.” Aus Altglas sollen zudem Blumenvasen gebastelt werden. Ein Umweltquiz und Umweltdetektive-Pässe runden die Aktion ab.
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