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Fitness-Training unter freiem Himmel

Von: sil
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Test bestanden: Sofia, Großmu
Test bestanden: Sofia, Großmutter Maria Juchem (links) und Gerda Kronenberg nehmen die Anlage direkt genau unter die Lupe. Das neue Freizeitangebot soll schließlich alle Generationen ansprechen. Foto: Sarah Sillius

Alsdorf. Die kleine Sofia überlegt nicht lange. Sie steigt einfach drauf, auf die neue Beinwippe. Was für Sofia selbstverständlich ist, hat viel Geduld, Arbeit und Geld gekostet.

Nun steht er, der neue Fitness-Parcours im Tierpark Alsdorfer Weiher. Airwalker, Swing, Skitrainer, Torsotrainer und Sprossenkombi heißen die Namen der sieben modernen Geräte. Sie sollen Spaziergängern, Joggern und Walkern die Bewegung unter freiem Himmel noch schmackhafter machen.

Nur noch bruchstückhaft erinnert die neue Anlage an die hölzerne Kultur der Trimm-dich-Pfade aus den 80er Jahren. Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders entdeckt bei der Einweihung des Parcours noch ein Relikt vergangener Tage. „Der Holzbalken ist übrig geblieben, aber auch der wurde saniert”, sagt Sonders, der sich über die Fertigstellung ebenso freut wie Ernst Erasmus, Prokurist und Technischer Leiter der Alsdorfer Freizeitobjekte, und die beteiligten Sponsoren. Ohne die sei die Realisierung des Projekts nicht möglich gewesen, betont Sonders.

Zuschüsse und Spenden

Insgesamt 20.000 Euro hat die neue Anlage gekostet. Aus dem Programm für Tourismus- und Freizeitförderung der Städteregion wurden 10 000 Euro zur Verfügung gestellt, weitere 5000 Euro spendete die Sparkasse. Die übrigen Zuschüsse stammen von mittelständischen Unternehmen aus Alsdorf, die damit ein klares Zeichen für die Nutzung von Freizeitangeboten vor Ort setzen. Ein Anliegen, das auch dem FDP-Kreisvorsitzenden Stefan Rohmann am Herzen liegt. Die FDP hatte den Antrag auf einen Fitness-Parcours vor rund drei Jahren eingebracht.

Rohmann: „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wollten wir mit einem weiteren Sportangebot der alternden Bevölkerung gerecht werden.” Umso schöner finden es die Beteiligten, dass die Anlage auch von Kindern und Jugendlichen mit Begeisterung angenommen wird. „Es ist besser, wenn sie die Energie in den Sport stecken als in andere Bereiche”, sagt Sonders. Schließlich habe es in der Anlage oft genug Fälle von Vandalismus gegeben. Die neuen robusten Geräte aus Stahl sind vor Beschädigungsversuchen sicher. Sonders: „Sie sollen lange halten.”

Für den Parcours gibt es übrigens in naher Zukunft Konkurrenz: In etwa zwei Wochen öffnet auch der neue Spielplatz seine Pforten. Dann wird sich die kleine Sofia entscheiden müssen.
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