Baesweiler - „First Date” mit der Lehrerin

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„First Date” mit der Lehrerin

Von: Sigi Malinowski
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Jetzt geht es wieder nach New Jersey: Nancy Schneberger (Mitte, vorn) möchte gern noch einmal nach Baesweiler kommen. Darauf freuen sich Nilgül Karabulut (Mitte, hinten), Helga Fresenius (links) Willi Merschen, Wolfgang Ohler sowie Bürgermeister Willi Linkens (v.l.). Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Zunächst war es ein „First Date”. Doch alle Beteiligten hoffen, dass mehr daraus wird. Nach dem Besuch der amerikanischen Lehrerin Nancy Schneberger wünschen sich viele Baesweiler Gymnasiasten, dass es weitere „Dates” mit der sympathischen Pädagogin geben wird.

Einige Tage hat Nancy Schneberger, die an einer Privatschule in New Jersey unterrichtet, bei den Schülern des Gymnasiums verbracht. Auf beiden Seiten war man sich einig: Die Pflege solcher Kontakte hat Zukunft! Wilhelm Merschen, stellvertretender Leiter des Gymnasiums, spricht von „einer sehr beeindruckenden Atmosphäre”.

Im Rathaus ließ sich auch Bürgermeister Willi Linkens einige Eindrücke vermitteln. Dabei erfuhr er unter anderem, dass sich Nancy Schneberger den Carl-Alexander-Park angesehen und auch den „Willimandscharo” bestiegen hat.

Linkens erzählte der Amerikanerin gerne, dass Baesweiler in seinem Gewerbegebiet gleich elf amerikanische Firmen beheimatet. Im Beisein von Kulturamtsleiter Wolfgang Ohler betonte er: „Wir suchen als Schulträger jede Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen.”

Er stattete Nancy Schneberger mit einer Broschüre über Baesweiler aus, schenkte ihr ein kleines Stadtwappen sowie den Löwen und gab ihr vor allem den Wunsch nach einem Wiedersehen in Baesweiler mit auf den Heimweg.

Den Kontakt zu Nancy Schneberger hatte Lehrerin Nilgül Karabulut über ein Programm der „Fulbright”-Organsation hergestellt. Es könnte durchaus sein, dass Karabulut im Gegenzug die USA besuchen wird. Aber viel wichtiger seien die neu geknüpften Verbindungen für die Schüler.

„Dabei spielen gerade die neuen Medien eine große und entscheidende Rolle”, sagte Karabulut. So gab es einen regen Austausch von E-Mail-Adressen. Lehrerin Helga Fresenius ergänzte, „Wir werden diese neuen Kontakte auf verschiedene Schultern verteilen und nicht nur die Englisch-Kollegen einbinden.” Damit aus dem „First date” eine langlebige Freundschaft wird.
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