Würselen - Feuerwehr übt die Rettung aus dem „Eulenhorst“

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Feuerwehr übt die Rettung aus dem „Eulenhorst“

Von: ro
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Spektakuläre Übung des Löschzuges Würselen: Über 80 Einsatzkräfte sind am Alten Bahnhof vor Ort. Foto: Markus Roß
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DRK, Malteser Hilfsdienst und Johanniter Unfallhilfe kümmerten sich um die „geretteten“ Personen. Foto: Markus Roß

Würselen. Die angenommene Lage der Übung war dramatisch: Aus den Vereinsräumen der KG Au Ülle im Alten Bahnhof an der Friedrichstraße, dem „Eulenhorst“, kamen laute Hilfeschreie, aus dem Eingangsbereich und den Kellerräumen drang dichter Rauch. Von weitem hörte man schon die Martinshörner.

Es dauerte nur wenige Minuten, dann waren die insgesamt rund 80 alarmierten Einsatzkräfte unter der Gesamtleitung von Löschzugführer Ulrich Grossmann vor Ort. Zahlreiche interessierte Anwohner und Bürger konnten sich bei dieser Großübung von der Leistungsstärke des Löschzuges, der Rettungskräfte und der Polizei überzeugen.

Großes Interesse

Augenzeugen des Geschehens waren auch Bürgermeister Arno Nelles, der neue Leiter der Würselener Feuerwehr, Patrick Ameri, Stadtausbildungsleiter Michael Pütz, der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Ralf Jüsgens sowie viele Mitglieder der Ehrenabteilung. Mit großem Interesse beobachteten Ülle-Präsident Achim Mallmann, Senatspräsident Norbert Güldenberg und viele Ülle-Aktive die Rettungsaktion.

Stefan Peters vom Förderverein des Löschzuges Würselen-Mitte informierte bei diesem klassischen Brand- und Rettungseinsatz über die angenommene Lage und den Verlauf der Übung. Gerade die Rettung von Menschen in einem derartigen alten Gebäude sei nicht einfach. Stefan Peters: „Aufgrund der im ersten Obergeschoss offengelassenen Türe kam es zu einer Rauchausbreitung bis in die Vereinsräume der KG Au Ülle.“ Das Treppenhaus war auf Grund der starken Rauchentwicklung nicht mehr begehbar.

Zu den alarmierten Kräften zählten neben dem Löschzug Würselen-Mitte, unterstützt von der Jugendfeuerwehr, auch der Löschzug Verlautenheide und Einsatzkräfte von DRK Würselen, Malteser Hilfsdienst Würselen, Johanniter Unfallhilfe und Polizei. Der ersteintreffende Einheitsführer, Ulrich Grossmann, übernahm sofort die Einsatzleitung.

Unterstützung bei der Erkundung erhält er von Andreas Scholand, der die Führung des Zuges Mitte übernimmt und Dirk Zirbes als Einheitsführer des Zuges Verlautenheide. Der mit der Feuerwehr alarmierte Rettungsdienst richtete eine Verletztensammelstelle ein. Verletztendarsteller waren Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

 

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