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Feuerwehr prüft Leistung unter optimalen Bedingungen

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Löschangriff unter realen Bed
Löschangriff unter realen Bedingungen: Dabei zeigen auch junge Alsdorfer Wehrleute, dass sie fit sind. Foto: Sigi Malinowski

Nordkreis. Prüft die Feuerwehr sich selbst, liegt die Messlatte - wie im Ernstfall - besonders hoch. Zum 34. Leistungsnachweis zogen 41 Einheiten, die im Feuerwehrverband des Kreises Aachen organisiert sind, zu den Kameradinnen und Kameraden nach Beggendorf.

Beim Löschzug (LZ) Beggendorf fand der Verband beste Bedingungen vor. Das bestätigte KFV-Sprecher Ralf Jüsgens, der auch als Oberschiedsrichter beim Leistungsnachweis fungierte. „Das ist hier alles sehr gut vorbereitet, wir können unsere Prüfungen unter optimalen Bedingungen ausrichten”, lobte Jüsgens den gastgebenden Löschzug unter Leitung von Willi Thelen und Heinz Michel. Vom Gelingen der einzelnen Prüfungen überzeugten sich neben Kreisbrandmeister Walter Scholl auch Herbert Dondorf, Vorsitzender des städteregionalen Arbeitskreises für Bevölkerungsschutz und Baesweilers Bürgermeister Willi Linkens sowie weitere Gäste.

Apropos überzeugen: Heinz-Josef Hermanns, Stadtbrandmeister der Feuerwehr in Baesweiler „brannte” geradezu auf seinen Einsatz, konnte aber mit Rücksicht auf eine gerade überwundene Krankheit (noch) nicht teilnehmen. Schließlich hatte Hermanns mit 34 Auszeichnungen einen Titel zu verteidigen. Gut 350 Wehrleute stellten sich den in vier Kategorien unterteilten Prüfungen. Nach Ausfüllen eines mit 30 Fragen gespickten Bogens ging es an die Prüfung des Knotens und Strickens.

Danach wurde viel Körpereinsatz von den Löschzügen gefordert, die aus neun Kommunen der Städteregion angereist waren. Unter anderem wurden bei neun Übungen Löschangriffe simuliert, zum sportlichen Teil hießen die Anforderungen Rennen in der Staffel, über Holzbarrieren springen oder durch „Tunnel robben”. Jüsgens erklärte: „Die Übungen müssen eben so realitätsnah wie möglich angelegt sein”. Dass das so war, hatte der KFV seinen Freunden in Beggendorf zu verdanken. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums hatten Thelen, Michel und Co., den Leistungsnachweis zum vierten Mal bei sich ausgerichtet. „Das stemmt man nicht aus dem La Meng”, formulierte Vize-LZ-Führer Michel ganz locker, der sich der Unterstützung der Stadt sicher war. Ein halbes Jahr hatte man gebraucht, um so zu planen, dass man zur Ausgabe der Plaketten von allen Seiten zufrieden war und mit dem Gefühl auseinanderging: Im Ernstfall kann man auf uns bauen.
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