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Festliche Musik erklingt in St. Katharina

Von: Christoph Hahn
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„Gar ordentliche Musik“: Auch die von Mozart gelobten Klänge von Georg Augustin Holler waren Teil des Konzerts. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Gleich zwei Heiligen zu Ehren erklang das jüngste Konzert in der Kirche St. Katharina: der heiligen Cäcilia, Patronin der Kirchenmusik, deren Fest kurz zuvor gefeiert worden war, und der Pfarrpatronin Katharina von Alexandrien, deren Namenstag kurz bevorstand.

Unter dem abwechselnden Dirigat von Martina Schmalen und Willi König fanden die Kirchenchöre von Kohlscheid, Kämpchen und Bank zusammen mit einem Instrumentalensemble und einem Quartett von Solisten ein ums andere Mal zu schönen, ansprechenden Leistungen. Herzlich hieß Willi König vor Beginn des eigentlichen Konzerts die Zuhörer auf den bis zur hintersten Bank gut gefüllten Plätzen willkommen. Angesichts des wenig bekannten Komponisten des zentralen Werks, der Missa Pastoralis (Hirtenmesse) des Müncheners Georg Augustin Holler (1744-1814), führte der Chorleiter ein Zitat von niemand Geringerem als Wolfgang Amadeus Mozart an: „Er macht gar ordentliche Musik“, hatte der Meister in einem Brief an seinen Vater Leopold bescheinigt. Pfarrer Michael Datené hingegen lenkte die Aufmerksamkeit des Publikums auf die geistlichen Dimensionen des Konzerts und stattete den Ausführenden seinen Dank ab: „Schön, dass Sie uns helfen, unsere Herzen zu erheben.“

Festlich glänzend leiteten darauf die so mit Vorschusslorbeeren Bedachten das kirchliche und kulturelle Ereignis ein – mit „Preiset froh den König“ des englischen Barockmeisters Henry Purcell. Hollers Messe, die von den anderen Werken umrahmt wurde, boten dire Kohlscheider in vielen Facetten dar: strahlend und bewegt etwa im Kyrie, nicht minder prächtig im Gloria und geradezu triumphal im Sanctus. Mit dem „Ave verum“ von Mozart und „Die Himmel erzählen“ von Haydn erklangen in dem etwas mehr als einstündigen Konzert sogar zwei regelrechte Hits der Sakralmusik. Mit dem gemeinsamen Singen des Chorals „Nun danket alle Gott“ endete das Beisammensein. Der herzliche Schlussapplaus galt im Übrigen nicht nur den beteiligten Sängern und Instrumentalisten, sondern auch den vier Solisten Heidi Gottschalk (Sopran), Jeanette Klee (Alt), Franz Grünweller (Tenor) und Fabio Lesuisse .

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