Feinster Rock für einen guten Zweck

Von: mas
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Mal soft, mal rockig: Bands wie „Treasonfelony“ (oberes Bild) und die „Sofasoundconnection“ sorgten für Abwechslung. Foto: Sigi Malinowski
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Die 6er Formation Sofasoundconnection erfreute unter anderem mit dem Eagles-Song „Hotel-California. Die Formation (in blaues Licht gehüllt) ist „Treasonfelony“. Foto: Sigi Malinowski

Würselen. Am Ende eines sehr emotional gelebten Abends flossen Tränen. Tränen des Glücks, der Erleichterung und auch der Ergriffenheit. Günter Bardischewski stand dazu. Sein Freundeskreis hatte sich symbolisch umarmt – um sich auch gegenseitig zu bezeugen, dass man einen guten Job gemacht hat. Der Job: Das war die „8. Benefiznacht – das Rockkonzert“.

„Das war einfach ein Superabend“, stand der „Vater“ der Benefiznacht noch Stunden später regelrecht unter Strom. Günter Bardischewski ließ seinen Gefühlen freien Lauf. „Es gibt so viele wichtige Dinge im Leben, losgelöst von der Arbeit“, betrachtete er ohne Anfall von Arroganz die vergangenen Stunden. Man hatte gerockt und gefeiert, um anderen das Leben leichter zu machen und um zu spenden. „Alle Bands haben etwas ganz Tolles abgeliefert“, bewertete er die Auftritte der vier Gruppen.

Erwartungen übertroffen

„Treasonfelony“, „Voices“, „Heartrock“ und auch die „Sofasoundconnection“ – in diesem Ensemble spielte Bardischewski selbst mit – hatten mit unterschiedlichem Mix und Sound die Erwartungen hoch übertroffen. Die da lautete: Generationen treffen sich. So war‘s. Begonnen hatte alles bei einer Gartenparty im Jahr 2006. Eine Gartenparty, bei der vier Bands zu Gast waren. Damals beschlossen Bardischewski & Co.: „Wir gründen einen Freundeskreis!“ Der war schnell aus der Taufe gehoben. Heute zählt er 18 Mitglieder. 18 Verschworene, die sich vollständig für soziale Belange einsetzen. Jedes Konzert bisher war ein Unikat.

Aber diesmal, bei der achten Veranstaltung, empfanden Freundeskreis und Freunde dann doch noch etwas mehr. „Ich habe das Gefühl, wir sind alle noch etwas enger zusammengerückt“, rückte Günter Bardischewski spät in der Nacht heraus. Da begann für Tontechniker Christoph Dautzenberg – er ist seit sieben Jahren dabei – gerade das 34. Lebensjahr. Sie hatten ihn zu Beginn des Konzertes hoch leben lassen. Angestimmt von der Band „Sofasoundconnection“ in der Besetzung Frederik Stüttgens, Helmut Wiese, Doris Schröteler, Günter Bardischewski, Joachim Roderburg und Max Havenith, hallten die Grüße durch den Saal des Jugendheimes St. Lucia.

Danach gab es eher die sanfteren Töne aus Mündern und Instrumenten der „Connection“. Ein feiner Auftakt und eine schöne Überleitung zu den anderen Bands. Der Partyfaktor? Ausgezeichnet! Der soziale Faktor? Unbezahlbar! Mitten in der Nacht fing man noch an zu zählen, was denn bei der Benefizparty „herumgekommen war“. Viel Geld, nämlich eine vierstellige Summe, die demnächst der Förderverein Jugendhilfe Würselen erhalten soll.

400 Gäste, Sponsoren und der Freundeskreis hatten das gute Ergebnis möglich gemacht. Der Dank dafür: eine tiefe Verbeugung vom Publikum.

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