Würselen - Feiner Hörgenuss in St. Willibrord: Klezmer in der Kirche

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Feiner Hörgenuss in St. Willibrord: Klezmer in der Kirche

Von: ehg
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In feiner Harmonie: Bärbel Ehlert und Friedhelm Lutzer waren als Duo einfach ein Genuss. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Mit dem Programm „Klezmer und Internationale Folklore“ gastierten Bärbel Ehlert und Friedhelm Lutzer in der Kirche St. Willibrord in Euchen.

Auf Geige, Bratsche, Gitarre und Gesang stellte die in den Niederlanden ansässige Musikerin ein weiteres Mal in der Pfarre St. Sebastian ihre musikalische Vielseitigkeit unter Beweis. Friedhelm Lutzer zog als Partner einfühlsam auf dem Akkordeon alle Register. Herzlich begrüßt wurde das Duo von Eleonore Bülles vom Gemeindeausschuss, das die leider nicht so zahlreichen Besucher mit seiner Musik ausnahmslos zu begeistern vermochte.

Liturgische Gesänge

Mit liturgischen Gesängen ging es los. Es erklangen, mal temperamentvoll und mal besinnlich, Standards wie „Hava Nagila“ und „Shalom aleichem“ (Friede sei mit euch!) Die Sehnsucht nach einem gelobten Land war unüberhörbar. Am geistigen Auge vorbei zog der Milchmann Tewje mit seiner Wehklage „Wenn ich einmal reich wär“ aus dem Musical „Fiddler on the Roof“ (Anatevka). In jiddischer und deutscher Sprache lebte sich Bärbel Ehlert aus. Mehr als einmal tanzte der Bogen nur so auf den Saiten von Geige und Bratsche. Die Spielfreude des Duos kannte keine Grenzen. Wunderschöne melodische Klänge erfüllten den Kirchenraum. Der donnernde Applaus blieb da nicht aus.

Aus der Wandervogel-Bewegung brachte das Duo das Lied „Und mir sayen ale Brider“ zu Gehör. Einbezogen wurden die Konzertbesucher. Sie ließen sich nicht zweimal bitten und stimmten begeistert ein. Ihrem Temperament freien Lauf ließ Bärbel Ehlert bei ihrem Streifzug durch die internationale europäische Folklore. Wie auf den Leib geschrieben war ihr die dargebotene feurige Tarantella aus Süditalien.

Station machte das Duo auch in Irland, unter anderem mit „Harvest Is Home“. Dargeboten wurde auch türkisches Stück. Bärbel Ehlert und Friedhelm Lutzer schlugen viele Seiten nicht der volkstümlichen, sondern der ursprünglichen musikalischen Folklore vieler europäischer Völker auf. Die begeisterten Besucher genossen alle Darbietungen in vollen Zügen. Auch die bereitwillig gewährten Zugaben.

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