Herzogenrath - Familienzentrum „Villa Kunterbunt” wächst weiter

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Familienzentrum „Villa Kunterbunt” wächst weiter

Von: tv
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Große Freude bei kleinen und
Große Freude bei kleinen und großen Leuten in der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt: Das Richtfest wird mit viel Spaß und guter Laune gefeiert. Foto: Thomas Vogel

Herzogenrath. Große Nachfrage und eine Umstrukturierung haben den Platz in der städtischen Tageseinrichtung und Familienzentrum Villa Kunterbunt knapp werden lassen. Für die drei bestehenden Gruppen war ausreichend Raum vorhanden.

Mehr Kids aber, das war klar, könnten nur mit einem Erweiterungsneubau aufgenommen werden. Die Lokalpolitik hat mitgespielt. Fraktionsübergreifend ist eine entsprechende Baumaßnahme beschlossen worden. Nun konnte Richtfest gefeiert werden.

Breite Zustimmung

Auf Bildung und Erziehung werde in der Roda-Stadt großen Wert gelegt. Um das zu gewährleisten, gehörten zur Kindertagesstätte die passenden räumlichen Bedingungen, erklärte die stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Theres Sobczyk (CDU) die breite Zustimmung in den Fraktionen.

Zustimmung, über die sich Kindergartenleiterin Ulla Marx natürlich gefreut hat. 15 neue Plätze, auch für Kinder unter drei Jahren und dazu noch als integrative Plätze, kann sie jetzt vergeben.

Auch ein Personalraum entsteht im Neubau für das wachsende Team und es wird mehr Platz für Elternworkshops des Familienzentrums geschaffen.

Im Stil des Hauptbaus haben die Architekten Dr. Jürgen Paulus und Wolf Michael Paulus von paulus & paulus architekten den 198 Quadratmeter großen Erweiterungsneubau entworfen, so das dieser sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt.

Aber nicht nur das: auch der Altbau wurde in 110 Quadratmetern umgebaut oder umgenutzt. Sie werden als Schlafräume für die Kinder genutzt. Anfangs sei auch über eine Aufstockung nachgedacht worden, gibt Marx an. Als integrativer Kindergarten sollte jedoch alles ebenerdig erreichbar sein.

Die beiden Architekten rechnen mit der Fertigstellung der insgesamt etwa 600 000 Euro teuren Maßnahmen bis Anfang August, so das die neuen Räume pünktlich zum Start ins Kindergartenjahr 2012/2013 bereitstehen.

Fleißige Handwerker

Zum Richtfest gab es erst einmal Musik. „Wer will fleißige Handwerker sehen”, schmetterten die Kinder vor der umzäunten Baustelle, bevor Zimmermannmeister Bernd Küppers zum traditionellen Segensspruch für das Haus antrat.

Dieses Richtfest sei - dem Anlass entsprechend - um weitere Rituale entschärft worden, stellte Küppers fest. Die Frage, ob die Arbeit direkt an einem Kindergarten nicht stressiger ist als an einem Einfamilienhaus, verneint Polier Leo Langs ohne zu zögern.

Im Gegenteil: nette Kindergärtnerinnen und interessierte Kids hätten die Arbeit richtig angenehm gemacht.
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