Würselen - Exotische Tierherde dominiert den Würselener Lindwurm

Exotische Tierherde dominiert den Würselener Lindwurm

Von: ch
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Hingucker: In einer rollenden Burg ist die KG „Au Ülle“ im Würselener Zug unterwegs. Ein Abgastester ist auch mit von der Partie. Tierisch gut drauf sind die Sportler des VfL Bardenberg. Als Freiheitsstatuen kostümiert verteilt die Frauengemeinschaft Kamelle. Foto: Wolfgang Sevenich
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Hingucker: In einer rollenden Burg ist die KG „Au Ülle“ im Würselener Zug unterwegs. Ein Abgastester ist auch mit von der Partie. Tierisch gut drauf sind die Sportler des VfL Bardenberg. Als Freiheitsstatuen kostümiert verteilt die Frauengemeinschaft Kamelle. Foto: Wolfgang Sevenich
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Hingucker: In einer rollenden Burg ist die KG „Au Ülle“ im Würselener Zug unterwegs. Ein Abgastester ist auch mit von der Partie. Tierisch gut drauf sind die Sportler des VfL Bardenberg. Als Freiheitsstatuen kostümiert verteilt die Frauengemeinschaft Kamelle. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Sport ist Trumpf – auch und gerade im Karneval. So servierten sich gleich zwei Gruppen im Würselener Umzug am Sonntag, der sich in diesem Jahr vom Bardenberger Zentrum zum „Düvelstädter Dom“ St. Sebastian am Markt bewegte, die Pointen wie sonst Wettkämpfer die Bälle: Mit stolzen 184 Mitmarschierern stellten die Sportskameraden des VfL Bardenberg eine der größten je gesehenen Fußgruppen.

Sie zogen als exotische Tierherde auf. Die Kollegen von der Maigesellschaft Euchen zog es nicht ganz so in die Ferne: In allerlei altholländische Frau-Antje-Kostüme gehüllt, sehnten sie sich ganz offen nach einem Kreispokal-Endspiel der Dorfkicker gegen das Oranje-Team aus dem Land der Windmühlen, Deiche und Klompen.

Der Reiz der Ferne hatte auch andere Gruppen gepackt – darunter welche, die das nicht ohne weiteres hatten erwarten lassen. Das Team aus dem Seniorenpark Carpe Diem sehnte sich offenbar nach Mexiko, Ponchos inklusive. Die Kollegen von der Tagespflege Colimus hingegen äußerten sich unumwunden politisch und präsentierten ihre fantasievolle Umsetzung des Themas „Pflegenotstand“.

Dicht dran am Puls der Zeit waren die Mitglieder der Familie Vorwälder und ihre Freunde: Mit „Zoo & Gro & Co“ nahmen sie den Zirkus der gaaaanz großen Tiere bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin aufs Korn. Andere der 45 Fuß- und Wagengruppen äußerten sich nicht derart ausdrücklich politisch, zeigten aber auch einen wachen Sinn für eine mitunter etwas schräge Poesie. So setzten Eltern und Kinder aus dem Bardenberger Kindergarten St. Peter und Paul auf den Charme der Vierbeiner und bekannten: „Bei uns ist tierisch was los!“ Die Delegation aus dem Tanzstudio Kreiten entfaltete Hippie-Chic und zeigten gerade auf ihren Kostümen reichlich Flower Power.

Schottische Folklore, Kilts und Dudelsäcke inbegriffen, führte der „Wöschelter Düvels-clan“ spazieren. Im Mittelpunkt des Interesses standen, von den Wagen und Gruppen der jecken Ortsvereine wie Bardenberger Prinzengarde, WKV und „Au Ülle“ abgesehen, die Prachtwagen mit den Majestäten der Düvelstadt.

Ziemlich vorneweg fuhren die Weidener Prinzessin Marion I und ihre kleine „Kollegin“ Saskia I., der die Herzen der zahlreichen Zuschauer nur so zuflogen. Gleiches gilt für den Bardenberger Prinzen Kurt I. und seine Mitregentin Rosi I., die sich den Jubel des närrischen Volkes nur mit dem Würselener Dreigestirn aus Prinz Heinz V., Bauer Mim und Jungfrau Trude teilen musste.

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