Eurode - Eurode-Wochenende im Gaia-Park: „Bürger und Vereine zusammenbringen”

Eurode-Wochenende im Gaia-Park: „Bürger und Vereine zusammenbringen”

Von: Sebastian Dreher
Letzte Aktualisierung:
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Auch sie feierten die grenzübergreifende Arbeit in der Region: die „Eurode 2000+”-Mitarbeiter (v.l.) Wolfgang Schmitz, Gerda Scholtens, Gerd Scymczak und Dr. Ruud Sluijsmans. Foto: Sebastian Dreher

Eurode. Seit fünf Jahren gibt es nun den Gaia-Park, und längst hat er sich als Attraktion in der Region etabliert. Drei Jahre in Folge hat der unabhängige, nichtkommerzielle Verein ZooSite dem Kerkrader Tierpark die Auszeichnung „Schönster großer Tierpark der Benelux” verliehen.

Anlässlich dieses Jubiläums wurde am Wochenende in dem beliebten Zoo zum zweiten Mal das „Eurode-Wochenende” gefeiert. Unter dem Motto „Eurode - Eine Familie” stellten sich zahlreiche Vereine, kulturelle Einrichtungen und Privatleute aus der holländischen und der deutschen Umgebung vor.

„Beim letzten Fest hatten wir auch schon einen Stand”, sagte Eddy Jasker. Zusammen mit seiner Frau bot der Rentner aus Brunssum selbstgemachte Marmeladen, Gelees und Chutneys an. „Frau Scholten von der Eurode hat uns auf einem Markt gesehen und angesprochen. Seitdem sind wir dabei.”

An vielen weiteren Stellen innerhalb des Parks konnten die Besucher Senf, selbst gemachte Saucen und Spargelsuppe probieren und natürlich kaufen. Auch Tagungslokalitäten wie die Abtei Rolduc und das Nell-Breuning-Haus sowie die Watermill-Baalsbruger Mühle, das Bergbaudenkmal Adolf und die Winzer von Rode präsentierten sich und ihre jeweiligen Programme.

Tanz und Tiere

Musikalisch sorgten die „Moselsänger”, „Melissa Bennett”, die „Nevermind Girl Group” und „Just for Fun” für Feierlaune. Die Kunstradfahrer vom RC09 Noppenberg zeigten auf ihren Drahteseln akrobatische Kunststücke. Im Theater des Gaia Park sorgte die Tanzgruppe „TSC Gold Aachen” mit dem Musical „Tarzan” für Menschentrauben. Wer vom Kinderschminken und Ballontiereknoten genug hatte, konnte die Limburger Ritterschaft an ihren Zelten besuchen. Schwertkämpfe, mittelalterlicher Gesang und Tänze begeisterten vor allem die Kleinen. Natürlich standen auch die Tiere im Vordergrund, allen voran das Baby von Gorillamama Sangha und der neugeborene Vielfraß.

„Unser Verein arbeitet grenzübergreifend”, sagte Gerda Scholtens, Geschäftsführerin der 2001 gegründeten Stiftung „Eurode 2000+”. „Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir mehr Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch Vereine und Institutionen aus Deutschland und den Niederlanden zusammenbringen.” Als Ehrenamtliche engagieren sich Scholtens und ihre Kollegen auf sozialer Ebene. Dabei unterstützen sie bestehende Einrichtungen bei deren Projekten, etwa bei Sportveranstaltungen, Jugendarbeit oder der Betreuung von Senioren.

„Ich bin froh, dass der Eurode-Tag wieder hier im Gaia Park stattfinden kann”, sagte Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch auch im Namen seines Kerkrader Amtskollegen Jos Som. „Schöner als in dieser Umgebung kann das Zusammenwachsen unserer gemeinsamen Region nicht gefeiert werden.”
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