Euchener Hobby- und Handwerkermarkt kommt gut an

Von: ehg
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Gäste in Euchen sind interess
Gäste in Euchen sind interessiert: Imker Dr. Bruno Weyer (r.) gibt Einblick in sein Hobby. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Von wegen Euchen erwacht nur zur Kirmes aus dem Dornröschenschlaf! In diesem Würselener Ortsteil herrscht mehr Leben, als auf den ersten Blick zu Tage tritt. Ein schlagender Beweis dafür war jetzt der vom Arbeitskreis „Euchen hat Zukunft” in der „Regie” von Dr. Bruno Weyers initiierte 1. Hobby- und Handwerkermarkt.

Ihm attestierte Bürgermeister Arno Nelles bei der Eröffnung eine hervorragende Arbeit. Vorab gratulierte er der Dorfgemeinschaft, der er selbst auch angehört, zum dritten Platz beim überregionalen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft”. Ihre ganze Kreativität entfaltete sie trotz nicht ungünstiger Witterungsbedingungen bei der neuerlichen Veranstaltung.

Märkte hatte es in der Vergangenheit schon mehrfach in Euchen gegeben. Diesmal sei, so Dr. Bruno Weyers, die Demonstration von handwerklichen Fertigkeiten und der Weihnachtsmarkt kombiniert worden. Das Konzept zahlte sich aus. Konnte doch ein breites Publikum angesprochen werden. Nicht zuletzt fanden auch Besucher aus anderen Stadtteilen den Weg nach Euchen.

In der positiven Resonanz sah das Organisationsteam sich in seinen Bemühungen bestätigt. Herausragend war die Demonstration der Textilfertigung vom lebenden Schaf über das Färben, Filzen und Spinnen der Wolle bis hin zu daraus gefertigten Kleidungsstücken. Als Höhepunkt wurden sie auf einem Laufsteg zur Schau gestellt. Interesse wurde nicht minder an Literatur geweckt. Gab es doch auch Bücher zu kaufen. Es wechselten Scherenschleifer-Arbeiten und zahlreiche selbstgefertigte Besonderheiten wie Taschen, Stofffiguren, Häkelsachen, Drechselarbeiten und Patchworksachen, aber auch Liköre, Marmeladen, Brote, Papier- und Kartenkreationen sowie Blumen und Schmuck ihren Besitzer.

Reichhaltiger konnte das Angebot an kleinen gewerblichen und kunstgewerblichen Artikeln auf diesem 1. Hobby- und Handwerkermarkt kaum noch sein! Zu Naturschutzaktionen und zur Einsaat der bewunderten Euchener Dauerblühstreifen wurden die Besucher durch einen Blick in ein Bienenvolk animiert.

Auch bei den vielen Kindern konnte ob des speziellen Angebots keine Langeweile aufkommen. Sie vertrieben sich die Zeit beim Bedrucken von Kartoffeln, Bemalen von Steinen und Filzen kleiner Kunstwerke. Sie fertigten aber auch unter sachkundiger Anleitung Windlichter.

Die Tatsache, dass am Ende sämtliche Angebote in der Cafeteria und der Creperie sowie am Wolkstand und an der Pommesbude ausgeschöpft waren, ist für Koordinator Dr. Weyers ein weiteres Indiz dafür, „dass unsere Aktion ein Fest für das ganze Dorf war”.
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