Baesweiler - „Etwa wie eine Vorzeigestadt”

„Etwa wie eine Vorzeigestadt”

Von: Sigi Malinowski
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Zum zweiten Mal ist der Ehrenpreis „Baesweiler Löwe” vergeben worden. Staatssekretär Manfred Palmen (l.) nahm die Auszeichnung, Skulptur (Bild) und Urkunde, von Bürgermeister Dr. Willi Linkens beim städtischen Neujahrsempfang entgegen. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Mit Pragmatismus und Durchsetzungskraft ist der Preisträger reich ausgestattet. Das soll mit einem „Ehrenlöwen” gewürdigt werden. So empfinden es die Ratsmandatsträger der Stadt Baesweiler. Sie erkoren den Parlamentarischen Staatssekretär Manfred Palmen, ihm die hohe Auszeichnung dieses jungen Jahres anzutragen.

„Sie haben sich um die Region und die Stadt Baesweiler verdient gemacht”, sagte Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens in seiner Laudatio beim Neujahrsempfang der Stadt in der Aula des Gymnasiums. Es hätten viele Akteure bei der Entwicklung der Städteregion und speziell der Entwicklung der Stadt Baesweiler mitgewirkt, betonte Willi Linkens und band darin auch die Bürgerschaft, Vereine und Verbände ein. Gern weitete der Ratsvorsitzende das Lob auch auf den ersten Empfänger des Ehrenlöwen, Prof. Helmut Breuer, aus.

Bevor Willi Linkens die Urkunde und die Skulptur überreichte, betonte er: „Der Löwe hat sich durch seine Präsenz nicht nur als Wappentier der Stadt Baesweiler, sondern auch an vielen markanten Stellen unserer Stadt zur Identifikationsfigur entwickelt und bietet sich somit als Symbol für diese besondere Auszeichnung geradezu an.”

Manfred Palmen, Staatssekretär im Innenministerium NRW, habe „besonders als Landtagsabgeordneter die Interessen der Städte und Gemeinden vertreten”, stellte der Bürgermeister vor rund 500 Zuhörern heraus. Manfred Palmen setze sich insbesondere dafür ein, „den Städten und Gemeinden finanzielle Handlungsspielräume zurück und den öffentlichen Haushalten wieder positive Impulse zu geben”. Ein weiteres Ziel ist, die Polizei im Stadtbild zu verstärken und mehr Polizeibeamte bürgernah für die Sicherheit der Menschen einzusetzen.

Preisträger Manfred Palmen dankte beeindruckt: „Von einer Stadt wie Baesweiler den Ehrenlöwen verliehen zu bekommen, ist eine Ehre, über die ich mich sehr freue.” Der Staatssekretär nannte Baesweiler „eine äußerst lebens- und liebenswerte Stadt, die auch im Innenministerium in Düsseldorf in sehr gutem Ansehen steht”. Er habe beobachten können, dass sich die Menschen in Baesweiler in hohem Maß mit ihrer Stadt identifizieren. Dies sei vielleicht das Rezept, warum Baesweiler „so etwas wie eine Vorzeigestadt in Nordrhein-Westfalen ist”.

Dr. Willi Linkens hatte sich vorab im Namen von Rat und Verwaltung bei allen Bürgern, denen der Empfang in erster Linie gegolten hatte, bedankt. Vor einem Großaufgebot an Ehrengästen verquickte der Bürgermeister seine Ansprache mit der Frage: „Wo steht Baesweiler am Anfang des Jahres 2009?” Die Antwort: „Wir sind als Stadt mit über 28.000 Einwohnern meines Erachtens gut für die Zukunft aufgestellt und haben schon im Dezember einen ausgeglichenen und gesunden Haushalt 2009 auf den Weg gebracht, der uns auch für die Zukunft bei geringer Verschuldung Handlungsfähigkeit sichert und die Umsetzung von wichtigen Vorhaben ermöglicht”. Für die Wirtschaftsförderung bedeute dies: „Wir sind stets Ansprechpartner und âKümmererÔ für Ihre Belange. Das hebt uns von anderenorts oft festzustellendem anonymen Verhalten ab.”

Im Vergleich zu anderen Kommunen im Regierungsbezirk kann die Stadt dank eigener Kraft auf rund eine Million Euro aus Steuergeldern verzichten. Die noch vorhandene Haushaltsverschuldung beträgt pro Kopf 195 Euro. „Wir in Baesweiler haben Vieles erreicht”, resümierte der Bürgermeister, „und packen neue Herausforderungen mit Geschlossenheit an.”
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