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Erste Pläne für Erweiterung der Rodaschule liegen vor

Von: fs
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Voller Stolz: Schulleiter Thomas Kürten, Stefan Becker und Hans-Gerd Hermandung präsentierten den ersten Vorentwurf zur Erweiterung der Schule. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Schulleiter Thomas Kürten strahlt. Die Rodaschule, die inzwischen aus allen Nähten platzt, soll nun endlich erweitert werden. Stolz präsentiert er gemeinsam mit dem Vorstand des Vereins zur Förderung behinderter Kinder und Erwachsener in Herzogenrath einen ersten Vorentwurf.

Der Vorsitzende des Vereins, Hans-Gerd Hermandung, der lange selbst stellvertretender Schulleiter der Schule an der Geilenkirchener Straße war, freut sich mit Thomas Kürten: „Es wird auch langsam Zeit, dass man mit einer Erweiterung beginnt, denn die Schule ist ursprünglich für rund 120 Schüler geplant gewesen, inzwischen haben wir fast 160.”

Kürten ergänzt, dass zudem die Zahl der schwerstmehrfachbehinderten Schüler an der Schule stark gestiegen sei. Das nötige therapeutische Gerät behindere mittlerweile sogar den Schulalltag, denn es sei in allen Räumen zu eng geworden.

Provisorische Baracken kommen weg

Die vor langer Zeit eigentlich nur als Provisorium gedachten Baracken auf dem Schulhof sind zudem in die Jahre gekommen.

„Ganz besonderer Dank gilt dem Geschäftsführer des Fördervereins, Stefan Becker”, unterstreicht Schulleiter Kürten. Der junge Ratsherr aus Herzogenrath habe sich enorm stark gemacht für einen Erweiterungsbau, und schließlich die Zustimmung von Landrat Carl Meulenbergh und vielen Kreistagsmitgliedern gefunden.

Durch seine Vermittlung wurde der Herzogenrather Architekt Jürgen Paulus gewonnen, der für den Verein unverbindlich die Vorentwürfe zeichnete.

„Zwar mussten wir in der weiteren Entwicklung kleinere Abstriche hinnehmen, aber alleine die Tatsache, dass man in Gespräche mit einem eigenen Vorentwurf gehen kann, hat uns die Arbeit unglaublich erleichtert”, sagt Kürten.

So hatte Kreisdirektor Helmut Etschenberg, der sich ebenfalls stark gemacht hatte für die Rodaschule, bei der Übergabe eines eigens umgerüsteten Schüler-Transportbusses im vergangenen Oktober schließlich die langersehnte, frohe Nachricht übermitteln können, dass ein Neubau statt der Pavillonsanierung angedacht sei.
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