Erfolgreiches Kulturprogramm legt Grundstein für 2012

Von: mas
Letzte Aktualisierung:
Kulturelle Vielfalt in Baeswei
Kulturelle Vielfalt in Baesweiler: Auch beispielsweise das Chorkonzert unter der Leitung von Kantor Josef Paffen zum Abschluss der diesjährigen städtischen „Woche der Senioren” dokumentiert den großen Facettenreichtum. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Klamme Stadtkassen wirken sich häufig negativ auf die kulturelle Vielfalt der betroffenen Kommunen aus. In Baesweiler gibt es laut städtischer Bilanz noch keine spürbaren Qualitätseinbußen. Im Gegenteil. Das städtische Kulturprogramm findet bei Politikern, Verwaltung und beim Bürger ungebrochen hohe Akzeptanz.

Das lobte nun auch der Fachausschuss. Die Politik war sich parteiübergreifend einig: Was die Stadt auch in diesem Jahr kulturell unter starker Mitwirkung der Vereine auf die Beine gestellt hat, ist gut. „Ausgewogen” nannte SPD-Sprecher Alfred Mandelartz den Mix aus Dämmerschoppen, Kabarett, Kunst, Kinderprogramm und Seniorenangeboten.

„Da kommt keine Langeweile auf”, kommentierte der Grünen-Fraktionschef Rolf Beckers. „Unser Kulturprogramm hat für jeden etwas zu bieten.” Ähnlich sah das auch Unionssprecher Wolfgang Scheen, der dem Amtsleiter Wolfgang Ohler und dessen Mitarbeitern Lob zollte und in den Dank auch die vielen beteiligten Ehrenamtler einband. Dieter Hermanns (FDP) hatte ebenfalls nichts zu bemängeln, so dass die Verwaltung das 2011er-Programm als Grundlage für das anstehende Jahr weitgehend übernehmen wird.

„Das Kulturprogramm 2011 wird unser Wegweiser sein”, kündigte Bürgermeister Dr. Willi Linkens „ein vielseitiges Angebot, das von unseren Mitarbeitern zusammengestellt wurde”, an. Ein Schwerpunkt 2011 seien neben der Angebotspalette für Senioren und dem Aktivurlaub „die vielen Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche” gewesen. Es zeige sich, dass dies auch ohne ein eigenes Jugendamt in Baesweiler problemlos möglich sei, betonte Linkens.

Der „Lach-Möwen-Löwen-Tag” und der große Seniorenabend seien ebenso Renner gewesen wie die Dämmerschoppen oder die Aufführungen des Theatervereins Oidtweiler. Kulturell stark genutzt werde auch der Carl-Alexander-Park - dies unter Wahrung des Naturschutzes, wie der Erste Bürger bekräftigte -, und auch die Veranstaltungsreihe „Kultur nach Acht” sei „sehr beliebt” und fast immer ausverkauft.

Mit Blick auf die Martinszüge merkte der Bürgermeister an: „Wir sind froh, dass wir als Stadt im Gegensatz zu anderen Kommunen die Brezeln noch selbst finanzieren können.” Grundsätzlich hoffe er, „dass es unsere Finanzen ermöglichen, diese gute Arbeit in Zukunft fortsetzen zu können”.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert