Eltern müssen für den Transport zur Schule sorgen

Von: bea
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Nordkreis. „Wir können noch nichts sagen“, berichtet Daniel Bick, Direktor der Gesamtschule in Merkstein, auf Anfrage mit Blick auf den heutigen Tag. Busse und Bahnen sollen im Zug der zweiten Streikwelle weitgehend stillstehen.

Wie weit sich das auf die Präsenz der insgesamt 1150 Europaschüler auswirken wird, weiß niemand. Laut Schulgesetz sind Eltern gehalten, selbst dafür zu sorgen, dass ihre Sprösslinge ihre Schulen erreichen, wenn der öffentliche Transport ausfällt. Streik gilt als höhere Gewalt. Lassen Eltern ihre Kinder aufgrund eines Arbeitskampfes zu Hause, müssten sie dies schon „plausibel“ begründen, erläutert Bick.

Die Aseag habe die Schule informiert, dass „die meisten Busse“ wohl nicht fahren werden: „50 Prozent unserer Kinder kommen mit dem Bus.“ Die Lehrer, „die ja da kommen müssen“, sollen darauf achten, ob Kinder nach Schulschluss am Nachmittag an der Haltestelle stehen bleiben. „Im Einzelfall werden dann die Eltern informiert.“ Bick rät allen Eltern und Schülern, die Homepage der Aseag, www.aseag.de, zu konsultieren.

In Baesweiler sind die Schüler wie in den anderen Städten weitgehend über mögliche Streikfolgen informiert worden, Aufschluss über einen Streikfahrplan auch für den 27. März gibt hier zudem die Seite www.west-euv.de.

Was Kitas und Verwaltungen angeht, so rechnet man in den Rathäusern des Nordkreises in den kommenden beiden Tagen kaum mit Einschränkungen. Am ersten Warnstreiktag war nur die „Villa Kunterbunt“ in Straß geschlossen gewesen. Diesmal sind alle Kitas offen, sagt Herzogenraths Pressesprecherin Petra Baur.

Einschnitte nicht befürchtet

„Ich gehe nicht davon aus, dass unsere Kitas betroffen sein werden, da die meisten Mitarbeiterinnen gewerkschaftlich nicht organisiert sind und der Streikschwerpunkt im Bereich Köln liegen wird“, stellt auch Bernd Schaffrath, Sprecher der Stadt Würselen, fest. Größere Auswirkungen auf die Verwaltung seien – wiederum – nicht erkennbar.

In der Baesweiler Stadtverwaltung rechnet ebenfalls niemand ernsthaft mit Einschnitten in den Verwaltungsalltag. Ganz gelassen sind die Verantwortlichen auch an der Hubertusstraße, dem Sitz der Alsdorfer Verwaltung.

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