Würselen - Eins-Live-Schulduell macht Station am Würselener Gymnasium

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Eins-Live-Schulduell macht Station am Würselener Gymnasium

Von: ak
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Zwar nicht weiter, aber trotzdem glücklich: Die Jahrgangsstufe 13 des Würselener Gymnasiums. Foto: Anja Klingbeil

Würselen. Nach kurzer Bedenkzeit bilden die Pennäler das Wort „Steinbrück”. „Richtig”, denkt sich das auf dem Schulhof des Würselner Gymnasiums versammelte Publikum. „Falsch”, tönt es allerdings aus den Lautsprechern. Ratlose Blicke im weiten Rund.

Gut weitergekommen wäre die Jahrgangsstufe 13 des Würselener Gymnasiums beim Eins-Live-Schulduell ohnehin nicht, aber das will dann doch niemand so hinnehmen. Also eilt Schulleiter Günter Sonnen nach vorne und korrigiert: „Peer Steinbrück ist Finanzminister.” Da muss ersteinmal der schlaue Zettel hinzugezogen werden, auf dem die Antworten stehen. „Der steht aber nicht auf meiner Liste”, sagt die Moderation verdutzt. Ihr Kollege weiß es allerdings besser: „Doch, doch das ist schon richtig, der ist Finanzminister. Aber ich glaub, das âN´ war eh erst nach dem Pfiff da...”

Es hat halt an diesem Tag nicht sein sollen für die Pennäler. Hätten sie die Qualifikationsrunde überstanden, wäre der Hauptpreis ein Konzert des deutschen Musiker Jan Delay an der Schule gewesen. In der der ersten Runde, die am Mittwoch endete, bildeten die Schüler der Abschlussklasse das Alphabet - inklusive Umlaute und ß. Jeder Spieler bekommt einen Buchstaben. Jeden Buchstaben gibt es nur ein einziges Mal. Dann kommen die fünf Fragen.

Die Schüler müssen sich für eine Antwort entscheiden und das Wort bilden. Dafür stellen sich die Schüler mit den erforderlichen Buchstaben in der richtigen Reihenfolge auf. Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt. zusätzlich wird die Zeit gemessen.

Das Ziel: möglichst viele Punkte in möglichst kurzer Zeit. In Sachen Zeit war der Start ein wenig holprig für die 13er. Nennt eine Stadt in NRW lautete die Aufgabe. Vergeblich wurde da versucht, das Wort „Bonn” zu bilden. Doch leider war das „N” ja nur einmal vertreten. „Bochum” war dann schließlich richtig, kostete aber Zeit. Schnell hatten die Pennäler einen Austragungsort eines Grand-Slam-Turnieres beisammen: Paris. Dann war ein erfolgreicher deutscher Hip-Hop-Musiker gesucht. „Curse” schallte es aus dem Publikum. Aber wie genau buchstabiert man den? C, U und R standen schon vorne, doch irgendwie fehlten da noch zwei Buchstaben...

Es mag den Schülern des Würselener Gymnasiums ein kleiner Trost sein, dass die letzte Frage nach dem Bundesminister nicht mehr entscheidend für das Weiterkommen war. Aber dass der Hamburger Peer Steinbrück seit nunmehr 2005 als Finanzminister im Amt ist, das dürfte keiner der Anwesenden so schnell wieder vergessen.
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