Einkaufszentrum: Rat beschließt weitere Eckpunkte

Von: mas
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Baesweiler. Ein weiterer Schritt ist vollzogen. Mit dem Abschluss eines städtebaulichen Rahmenvertrags hat der Rat der Stadt Baesweiler eine mögliche Hürde auf dem Weg zum Projekt „Nahversorgung Am Feuerwehrturm“ weggeräumt.

Der Rat stimmte dem von der Verwaltung vorgelegten Rahmenvertrag geschlossen zu. Dieser Beschluss in Baesweiler fiel zu einem Zeitpunkt, an dem aus der Nachbarstadt Übach-Palenberg gerade frisch vermeldet wurde, dass dort ein großes Einkaufszentrum mit über 100 zusätzlichen Arbeitsplätzen auf den Weg gebracht wurde und – so die Palenberger Kalkulation – im März nächsten Jahres in Betrieb gehen soll.

Zurzeit läuft in Baesweiler die so genannte Offenlage für den Bebauungsplan des Projektes am Feuerwehrturm – mit der Möglichkeit zur Stellungnahme. Der vom Rat beschlossene Vertrag soll lediglich die Eckpunkte festlegen, damit ein möglicher Investor und die Verwaltung weitere Vorbereitungen treffen können. „Eine Entscheidung über einen Bebauungsplan ist damit nicht getroffen“, betonte Bürgermeister Dr. Willi Linkens gegenüber dieser Zeitung.

Zu einem späteren Zeitpunkt muss neben diesem Rahmenvertrag ohnehin noch ein Kaufangebot im Rat beschlossen werden, außerdem müssen nach der Beteiligung der Behörden und Bürger noch zahlreiche technische Einzelheiten in einer Durchführungsvereinbarung festgelegt werden.

Klar ist: Es soll eine attraktiv verbundene Erweiterung des Zen-trums um einen so genannten Vollsortimenter und einen Discounter entstehen. Allgemeine Absicht ist es zudem, dass die im Zentrum vorhandenen Fachgeschäfte gestärkt werden sollen. Ein weiterer Schwerpunkt, auf den die Stadtverwaltung großen Wert legt: Der Bereich Im Kirchwinkel, Richtung Kirchstraße, aber auch der Bereich Peterstraße sollen attraktiver gestaltet werden.

Der Rahmenplan beinhaltet außerdem, die erforderlichen Gutachten wie Verkehrs- und Lärmgutachten nun erstellen zu lassen, die später seitens der Verwaltung dem Fachausschuss und den Einwohnern vorgestellt werden.

Bürgermeister Linkens verdeutlicht: „Mit dieser Vereinbarung wird in keiner Weise die planungsrechtliche Freiheit des Rates eingeschränkt, vielmehr stellt sie die Grundlage für die weitere Erarbeitung eines Bebauungsplanes, der später vom Rat zu beraten und zu beschließen ist.“

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