Würselen - Eine arbeitsreiche 24-Stunden-Schicht absolviert

Eine arbeitsreiche 24-Stunden-Schicht absolviert

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Knifflige Lage: Rettung eines verletzten Bauarbeiters aus einem Kanalschacht im Gewerbegebiet „Aachener Kreuz”. Foto: Feuerwehr Würselen

Würselen. Mit Feuereifer waren die zwanzig Mitglieder der Würselener Jugendfeuerwehr beim Berufsfeuerwehrtag bei der Sache. Hautnah erlebten die zehn- bis siebzehnjährigen Jugendlichen aus Bardenberg und Broichweiden, darunter zwei Mädchen, eine 24 Stunden lange Schicht mit Ausbildungseinheiten sowie Wartungsarbeiten und vor allen Dingen natürlich Einsätzen.

Bereits kurze Zeit nach dem „Dienstantritt” im Gerätehaus Broichweiden ertönte der eigens installierte Alarmgong und rief die angehenden Wehrleute zu ihrem ersten Einsatz. Die Brandmeldeanlage des Medizinischen Zentrums im Betriebsteil Bardenberg rief die „Berufsfeuerwehrleute” auf den Plan.

Wie ihre großen Vorbilder erkundeten sie mit Laufkarten das Krankenhaus und konnten sich von den vorbildlichen Brandschutzvorkehrungen überzeugen. Auf der Rückfahrt galt es, eine fingierte Ölspur auf dem Dr.-Hans-Böckler-Platz abzustreuen. Als Bindemittel dienten Sägespäne.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen vertieften die Jugendlichen in einer Ausbildungseinheit mit tragbaren Leitern und der Drehleiter ihre Kenntnisse. In Atem hielt die Jugendwehr auch ein Brand in der Grundschule „An Wilhelmstein” in Bardenberg. In dem mittels Kunstnebel verrauchten Gebäude wurden auch zwei Schüler vermisst.

Innerhalb weniger Minuten drangen die angehenden Wehrleute mit Atemschutzgeräten (Attrappen) ausgerüstet in das Schulgebäude zur Menschenrettung vor. Gleichzeitig wurde das vermeintliche Feuer mit sechs Rohren von allen Seiten gelöscht. Mit einem Überdrucklüfter wurde der Brandrauch ins Freie geleitet.

Die nächste Alarmmeldung ließ nicht lange auf sich warten: Im Bereich des Gewerbegebietes „Aachener Kreuz” war ein Bauarbeiter in einen Schacht gefallen und konnte sich aus eigener Kraft nicht aus seiner Zwangslage befreien. Diese knifflige Lage wurde ebenfalls bestens gelöst.

Ein Jugendfeuerwehrmann wurde mit einer Sicherheitsleine zu dem Arbeiter über eine Bockleiter abgeseilt. Nach kurzer Versorgung wurden beide mit vereinten Kräften wieder an die Erdoberfläche gezogen.

Ein ausgedehnter Flächenbrand, dargestellt mit brennenden Holzpaletten in der Nähe des Weidener Hofes sorgte ebenfalls für den Einsatz des Wehrnachwuchses.

Zum „Dienstende” konnten die Organisatoren um Stadtjugendwart Franz-Josef Mertens und seinem Vertreter Ralf Jüsgens in zufriedene Gesichter blicken. Verbunden mit dem Wunsch einer Neuauflage dieser Veranstaltung im nächsten Jahr dankte Jugendgruppensprecher Matthias Bach allen Helfern aus den Reihen der aktiven Wehr.
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