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Ein musikalischer Kracher des „Vinorosso“-Quintetts

Von: ehg
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Eindrucksvolle Interpretationen: Zum traditionellen Neujahrskonzert mit dem Quintett-Ensemble „Vinorosso“ lud das Kulturforum (KuFo) ins Alte Rathaus ein. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Einen bunten musikalischen Kracher nach dem anderen zündete in rascher Folge das „Vinorosso“-Quintett unter der Leitung von Florian Stubenvoll, als es jetzt beim Neujahrskonzert des Kulturforums (KuFo) im Kulturzentrum Altes Rathaus sein Debüt gab.

Vorsitzender Günter Kölling freute sich, nicht nur das Ensemble in der Besetzung Klarinette, Geige, Kontrabass, Schlagzeug und Akkordeon, sondern auch eine stattliche Zahl an Besuchern begrüßen zu können. „Uns geht es so gut wie keiner Generation vor uns und keinem anderen Volk auf der Welt“, appellierte er, sich dessen im neuen Jahr mehr als bisher bewusst zu machen.

Das Ensemble mit den fünf Vollblutmusikern verschiedener Nationalitäten, die an Musikhochschulen ihr jeweiliges Instrumentenfach studierten, stieß mit flotten Tänzen aus Polen und Serbien das Tor zu einem musikalischen Hochgenuss weit auf.

Mit großer Spielfreude, aber auch mit fantasievollem Spielwitz gingen die technisch versierten Musiker von Anfang an zu Werke. Nach jeder auf ihrem „Bummel“ durch Südosteuropa gebotenen musikalischen Darbietung brandete lautstarker Beifall auf.

Meister ihres Faches

Die Meister ihres Faches zogen ihr Publikum mit jedem aufbereiteten Stück aufs Neue in ihren Bann, sie verzauberten es mit ihrer Musik. Von großer Leidenschaft und mitreißender Begeisterung war auch ihr Auftritt in Würselen gekennzeichnet.

Mal einfühlsam-besinnlich und mal hinreißend-temperamentvoll lebten sie sich bei den einzelnen Darbietungen aus, weit abseits ausgetretener Pfade. Reich an Kontrasten war ihr musikalischer Abstecher in die Balkanländer sowie nach Polen, in die Ukraine, nach Italien und Armenien, ob flotter Tanz aus Serbien oder subtiles Liebeslied aus Ex-Jugoslawien. Erzählt wurden, filigran aufbereitet, Geschichten aus dem menschlichen Leben.

Zwischendurch schlugen die Musiker, die sichtlich ihre Freude am eigenen Musizieren fanden, komödiantische Töne an. Nicht zuletzt eroberten sie mit ihrer Klezmer-Musik die Herzen der Konzertbesucher. Mit einem musikalischen „Glück Auf“ voller Originalität entließ das „Vinorosso“-Ensemble sie ins neue Jahr. Die geforderten Zugaben wurden gerne gewährt. Das Kufo hatte mit ihm dank Günter Kölling einen Volltreffer gleich zu Beginn des Jahres 2017 gelandet.

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