Würselen - Ein Jahr „KulturRucksack“: Kinder und Jugendliche gezielt gefördert

Ein Jahr „KulturRucksack“: Kinder und Jugendliche gezielt gefördert

Von: ehg
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Würselen. Eng angebunden an die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Herzogenrath und Würselen wurde im vergangenen Jahr das Landesprojekt „KulturRucksack. NRW“ unter dem Titel „youcult“ für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren umgesetzt.

Dadurch konnte – so Jugendpfleger Hans Brings in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses – eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen erreicht werden, „die ansonsten relativ wenig Anbindung an kulturelle Angebote haben“.

Über Kooperationspartner in den beiden Kommunen seien darüber hinaus Kinder in Vereinen sowie Kunst- oder Kultureinrichtungen und auch Schulen angesprochen worden.

Zu Beginn des Projektes hatten in beiden Kommunen Informationsveranstaltungen mit Projektpartnern stattgefunden. In den Osterferien 2013 hätten dann die ersten Projekte mit zum Teil sehr großer Resonanz in Angriff genommen werden können.

Im Herbst wurde in Herzogenrath die erste gemeinsame große Abschlussveranstaltung durchgeführt. Hier konnten Eltern, Kinder, Jugendliche und weitere Interessierte die Ergebnisse des ersten „youcult“-Jahres bestaunen. Und auch schon einen Einblick in erste Angebote für das Jahr 2014 gewinnen.

In 2013 haben in Würselen insgesamt 16 Workshops in Kooperation mit der Kunstakademie, der Stadtbücherei und dem Tanzstudio Harst stattgefunden. Über 250 Kinder und Jugendliche – davon 150 aus Würselen – konnten durch das NRW-Projekt erreicht werden. Hinzu kommt noch eine Vielzahl von Teilnehmern, die an zusätzlichen Ferienaktionen, die ebenfalls aus diesem „Topf“ gefördert wurden, angesprochen worden waren.

Projekt wird fortgesetzt

Keine Frage, dass der „KulturRucksack“ in 2014 durch das Land NRW neu aufgelegt werden wird. Die Jugendämter beider Kommunen sind, wie Brings zu berichten wusste, derzeit schon fleißig dabei, ihre Jahresplanung auf die Beine zu stellen, um sich rechtzeitig bewerben zu können. Sich dafür einsetzen zu wollen, dass die Förderung weiter gehen wird, versicherte die Ausschuss-Vorsitzende Eva-Maria Voigt-Küppers (MdL).

Unterdessen sorgte sich der sachkundige Bürger Peter Kremer, Ehrenmitglied des Stadtsportverbandes, dass der Sport ob der Förderung kultureller Angebote auf der Strecke bleiben könnte. „Wir tun unseren Kinder etwas Gutes, wenn wir sie in Kunst und und auch im Sport weiterbilden“, verwies die Vorsitzende auf Sport-Förderprogramme, die von ein und demselben Ministerium aufgelegt worden seien und auch weiterhin würden.

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