Würselen - Ein Feuerwerk symphonischer Musik zum Patronatsfest

Ein Feuerwerk symphonischer Musik zum Patronatsfest

Von: ehg
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Würselen. Im festlichen Rahmen feierte die Gemeinde St. Pius X. das Fest ihres Patrons, des 1914 in Rom verstorbenen heilig gesprochenen Papstes. Den Festgottesdienst zelebrierte, assistiert von Diakon Michael Lang, Pfarrer Rainer Gattys.

Musikalisch gestaltet wurde er vom Kirchenchor St. Sebastian unter der Leitung von Kantorin Ulrike Botzet. Pfarrer Gattys freute es, eine stattliche Zahl von Gläubigen aus der Gemeinde selbst und auch von der Partnergemeinde St. Marien begrüßen zu können.

Er gedachte im Gottesdienst neben dem Schutzpatron des kürzlich verstorbenen ehrenamtlichen engagierten Mitarbeiters der Gemeinde, Hans Ehlen. Gattys sagte: „Zusammen mit seiner vor geraumer Zeit verstorbenen Frau hat er dem Leben in der Gemeinde seinen Stempel aufgedrückt.“ Hans Ehlen habe über Jahre segensreich in den verschiedensten Gremien der Pfarre für Gottes Lob seinen Dienst verrichtet.

Ein zweites Highlight erlebte das Patronatsfest 2013: Kurz nach Mittag – die Kirchenbesucher hatten sich bei Kaffee und Kuchen, aber auch Deftigem vom Grill gestärkt – war die Königliche Harmonie aus Hergenrath (Belgien) zu Gast. Das überwiegend mit jungen notenfesten Musikern besetzte 50-köpfige Blasorchester brannte ein Feuerwerk symphonischer Musik ab.

Dabei verabreichte es unter der souveränen Leitung von Gerhard Sporken, der seit 2004 den Taktstock schwingt und dabei in den verflossenen neun Jahren sein Profil schärfte, Kostproben seines Genres symphonischer Musik. Den Bogen spannten die spielfreudigen Musiker von jenseits der Grenze vom Barock bis zur Gegenwart, wobei die Darbietungen zeitgenössischer Komponisten vor allem aus dem anglikanischen Raum überwogen. Leonard Bernstein und Sir Elton John ließen auf symphonische Art grüßen.

Neben der Pflege wertvoller Transkriptionen des klassisch-romantischen Repertoires machte sich die über 100 Jahre alte Königliche Harmonie Hergenrath durch die Aufführung erfolgreicher Musicals und berühmter Soundtracks, vor allem aber durch ihre Interpretationen zeitgenössischer Werke für symphonische Blasorchester einen Namen, durch Konzerte im In- und Ausland. Nicht von ungefähr, wie die Pius-Konzertbesucher ihm durch starken Applaus bestätigten.

Keine Frage: Sie ist ein Kulturbotschafter der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Ein wohl temperiertes Orchester rührte in Pius X. die Werbetrommel für sein Konzert am 26. Oktober in seiner Heimatgemeinde Hergenrath. Dann werden ausschließlich Kompositionen amerikanischer zeitgenössischer Komponisten, auch unbekannter geboten werden.

Eine Einstimmung auf eine Tournee durch die Staaten jenseits des Teiches. Werke, die in dieser Form nur selten dargeboten werden, zogen die Konzertbesucher in den musikalischen Bann. Am Ende war die Zugabe Ehrensache.

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