Herzogenrath - Ehrenamtskarten für den unverzichtbaren, wertvollen Einsatz

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Ehrenamtskarten für den unverzichtbaren, wertvollen Einsatz

Von: fs
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Bürgermeister Christoph von den Driesch überreichte mit Unterstützung von Reimund Billmann, Gerhard Neitzke und Toni Ameis die Ehrenamtskarten. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Zur erstmaligen Verleihung von Ehrenamtskarten hatte Bürgermeister Christoph von den Driesch zu einer Feierstunde ins Rathaus eingeladen und dem Aufruf folgten sehr viele Bürgerinnen und Bürger.

Von den Driesch: „Bürgerschaftliches Engagement ist etwas, was von Herzen kommt und was den besonderen Einsatz bezeichnet, mit dem wir uns als Bürgerinnen und Bürger, für unsere Nachbarschaft und für unsere Stadt in der wir leben, stark machen. Heute werden 17 engagierte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Inhaber der Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen.”

Die Karte soll ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für intensives bürgerschaftliches Engagement sein. Sie ist ein modernes Ehrenzeichen, mit dem die Stadt das Engagement, den Gemeinschaftssinn der Bürger anerkennt und durch Qualifizierung, Koordination und Räume unterstützt, hieß es in der Laudatio.

Der Bürgermeister weiter: „In diesem Zusammenhang ist es mir auch ganz wichtig, mich bei den Vertretern der örtlichen Verbände zu bedanken. Denn insbesondere durch eine vernetzte Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten in Vereinen und Verbänden kann so viel im ehrenamtlichen Bereich bewegt werden. Die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes für die Gesellschaft kann nicht häufig genug unterstrichen werden.”

Vielfältig und kaum aufzählbar seien die Bereiche, in denen Mitbürger ihre Zeit und auch teilweise ihre finanziellen Mittel für Andere einsetzen. Öffentliche Anerkennung erfahren sie zwar durchaus punktuell, aber nicht in dem Maße, wie es nötig wäre. „Dabei werden Sie mir alle bestätigen können, dass Sie sich ja nicht wegen des ständigen Lobes engagieren, sondern weil es Ihnen Freude macht und sie Selbstbestätigung in der Erfüllung der Aufgaben finden. Deshalb werden Sie, die Sie sich aktiv für das Gemeinwohl engagieren, mir die folgenden Aussagen bestätigen können: Es ist ein schönes Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben oder zu spüren, dass man gebraucht wird. Es ist bereichernd, neue Erfahrungen zu sammeln und Menschen kennen zu lernen, die man sonst vielleicht nie getroffen hätte. Es macht Spaß, Erfolg zu haben und etwas für und mit anderen zu erreichen. Bürgerschaftliches Engagement ist, einfach gesagt, für alle ein Gewinn, und engagieren kann sich eigentlich jeder.”

Die Geehrten würden dem Ehrenamt ein lebendiges Gesicht geben und sollen Ansporn für andere sein. Besonders bedankte sich der Bürgermeister dann bei den vielen Herzogenrather Firmen, die durch ihr Engagement die Ehrenamtskarte erst möglich gemacht haben und so den Geehrten eine langfristig Dankeschön mit viel Anerkennung versorgen.

Die ersten Herzogenrather Ehrenamtskarten erhielten:

Margarete Esser, Helmut Hohnen, Dr. Wolf Penning, Joachim Dürbaum, Manfred Bock, Alfred Nacken, Ursula Foitzik, Wilma Schümann, Hermann-Josef Penners, Andrea Reichelt, Brigitte Koran, Franz Koran, Prof. Dr.-Ing. Gerd Groten, Adele Kirstein, Wilhelm Josef Schäfer, Hermann-Josef Frings, Claudia Frings.

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