Aldenhoven - Ehemalige „Kumpel” erweitern ihr Museum um 90 Quadratmeter

Ehemalige „Kumpel” erweitern ihr Museum um 90 Quadratmeter

Von: zts
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Aldenhoven. Die Liste der Gäste war lang, als der Vorsitzende des Traditionsvereins, Franz Fiedler, bei der feierlichen Eröffnung eines weiteren Ausbauabschnitts im Aldenhovener Bergbaumuseum die illustre Schar begrüßte.

Aldenhovens Bürgermeister Lothar Tertel, Vertreter aus den Ratsfraktionen und der Verwaltung sowie der Eschweiler Pfarrer Joachim Klemens Plattenteich gaben sich die Ehre.

Jetzt 1200 Quadratmeter

Laut Fiedler haben die von der gemeindeeigenen Baugesellschaft Woga angemieteten Räume zur Museumserweiterung eine Größe von 90 Quadratmetern. Damit umfasst die gesamte Ausstellungsfläche in der früheren Bergbaugemeinde jetzt 1200 Quadratmeter.

Großer Zuspruch

„In genau 200 Arbeitsstunden haben es wiederum alle Berufsgruppen in unserem Traditionsverein geschafft, den Um- und Ausbau in ehrenamtlichem Einsatz zu bewerkstelligen”, freute sich der Vorsitzende.

Gleichzeitig gab er bekannt, dass sich die Mitgliederzahl auf nunmehr 395 erhöht hat.

Der neue Sektor im Museum schließt sich unmittelbar an das „Haus Vaahsen” an. Er umfasst einen großen Ausstellungsraum mit Vitrinen und Schaukästen, ein so genanntes „Magazin” und ein Steigerbüro.

Ausdauernd und standhaft hat sich der Bergmännische Traditionsverein seit der Gründung im Jahre 1992 mit der ständigen Erweiterung des Bergbaumuseums immer wieder neue Ziele gesetzt.

„Der Bergmann legt seine Hände nicht in den Schoß”, lobte entsprechend Bürgermeister Lothar Tertel die in Eigenleistung vollbrachte Expansion. Für den Verwaltungschef war „die geleistete Arbeit ein Rieseneinsatz”.

Er sprach von einer Strategie, mit der im Bergbaumuseum unaufhörlich „ein weiteres Highlight geschaffen wurde”. Und: „Ein Bergmann muss immer was zu tun haben.”

Der Bürgermeister sieht den Museumsverein auch „als festen Bestandteil” im geplanten Vorhaben der „Museums-Meile” und lobte die Pflege der Bergbautradition als „eine Ideenschmiede für zukünftige Vorhaben”.

„Wir sind hier, um schöne und neue Räume einzusegnen”, sagte Pfarrer Plattenteich in der Weihezeremonie. „Christen und auch die Bergleute wissen, Gott ist immer der erste Hausherr!”

Für alle Vereinsmitglieder erbat der Eschweiler Pfarrer, der auch Mitglied im Aldenhovener Traditionsverein ist, in den Fürbitten „einen besonderen Schutz und die Kraft für weitere Freude in der guten Gemeinschaft”.
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