DRK-Spendenmarathon: Wo sich jeder etwas gönnen sollte

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Appellieren an die Hilfsbereit
Appellieren an die Hilfsbereitschaft der Bürger: (v.l.) Ingo Kohnen, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereines Alsdorf, Ellen Hansen, Bereitschaftsleiterin und Blutspende-Beauftragte, Bürgermeister Alfred Sonders, 1. Vorsitzender des DRK in Alsdorf, und Bernd Mortimer, stellvertretender Vorsitzender.

Alsdorf. „Ich gönn uns was”: So wirbt die neue Gönnerkarte des DRK-Ortsvereins Alsdorf um Spender. Mit fünf Euro kann jeder dabei sein - und den Ortsverein unterstützen. Und das nicht nur einmal. Am besten immer wieder. Denn die Gönnerkarte ist zum Sammeln.

Hat man 20 Gönnerkarten zusammen, gönnt das DRK Alsdorf dem Spender etwas, zum Beispiel einen Auffrischungskurs in Erster Hilfe. Die Karten werden beim DRK eingereicht, es warten Überraschungen auf fleißige Spender. Mit der Ausgabe der Gönnerkarten startet auch der Spendenmarathon, den der DRK-Ortsverein Alsdorf ins Leben gerufen hat. Das DRK hilft vielen Menschen - und dazu braucht man nicht nur die Manpower der zahlreichen Ehrenamtler. Die 60 DRK-Helfer in Alsdorf brauchen auch finanziellen Mittel, um die Einsatzfähigkeit zu erhalten. „Jeder Euro bleibt in Alsdorf. Wer spendet, hilft Menschen hier vor Ort”, verspricht Ellen Hansen vom DRK-Ortsverein.

Knallrote Gönnerkarten warten nun auf eifrige Spender, die sich zu nichts verpflichten müssen. „Es wird kein Vertrag abgeschlossen, jeder kann so viel spenden, wie er gerade entbehren kann”, erklärt Hansen.

Jede Menge Karten sollen auch beim großen Blutspendetag am Samstag, 18. August, 9 bis 17 Uhr, den Besitzer wechseln. Das Alsdorfer Blutspendeteam hat sich wieder etwas Besonderes ausgedacht: War es im vergangenen Jahr ein „Frühstück” auf dem Denkmalplatz, ist es in diesem Jahr eine „Schlemmermeile” rund um die Stadthalle. „Lassen Sie sich von unseren ehrenamtlichen Feldköchen und Verpflegungshelfern mit leckeren Speisen verwöhnen.” Ellen Hansen, die Alsdorfer Blutspende-Beauftragte, und ihr Team laden alle treuen Blutspender und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Nachbarstädte am Samstag, 18. August, in die Alsdorfer Stadthalle ein, und zwar zum „Spenden” und „Schlemmen”.

Am Herd stehen die Alsdorfer DRK-Feldköche. Sie haben sich zwar noch keinen Michelin-Stern erkocht, aber die Kochgruppe ist immer noch amtierender stolze Landessieger im Verpflegungswettbewerb des DRK LV-Nordrhein. Leider gibt es seit Jahren keinen Wettbewerb mehr im Bereich Verpflegung, gerne würden sie ihren Titel verteidigen. Aber die Alsdorfer können die Feldköche auf die Probe stellen: Wer Blut spendet, darf das lukullische Angebot testen. Auch eine Gönnerkarte verhilft zu kulinarischen Genüssen. Passend zur Tageszeit gibt es ein erweitertes Frühstücksbüffet, ein herzhaftes Mittagessen oder ein Kaffee-Kuchen-Büffet mit Unterstützung eines Alsdorfer „Sternebäckers”.

„Kommen Sie mit Ihren Familien, Freunden, Vereinskollegen, Arbeitskollegen und spenden Sie Blut. Helfen Sie uns, das Leben anderer Menschen zu retten. Wenn jeder Bürger der Stadt einmal im Leben Blutspenden würde, wären wir glücklich”, sagt Ellen Hansen.

Leider sind nur zwei Prozent der Alsdorfer Einwohner über 18 Jahre Blutspender. „Wenn man überlegt, dass es auch in der eigenen Familie oder im engen Freundeskreis schnell dazu kommen kann, dass Blutkonserven benötigt werden, ist es wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzten. Viele erzählen dass sie erst zum Blutspender wurden, als ein Notfall eingetreten ist”, berichtet Ellen Hansen.

Jede Spende zählt - man sollte es zumindest versucht haben. Für den „Versuch” gibt es einen kostenlosen Gesundheits-Check und die Auswertung der Blutgruppe samt Ausweis. Sollten Werte festgestellt werden, die Kontrollbedarf aufweisen, erhält der Arzt des Spenders auf Wunsch die Laborergebnisse. Alle Blutspender und Käufer einer Gönnerkarte erhalten ein Los für eine Verlosung.

Blut spenden kann jeder Mensch ab 18 Jahren. Auch Menschen über 68 Jahre dürfen noch spenden, der Arzt entscheidet über die Spendefähigkeit. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 60 Jahre alt sein. Eine Liste regelmäßig einzunehmender Medikamenten ist dem Blutspendearzt vorzulegen.
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