DRK koordiniert Projekt „Soziale Stadt”

Von: Stefan Klassen
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Beschlossene Sache: Bürgermeister Dr. Willi Linkens und DRK-Chefin Dr. Christiane Staudte unterzeichneten im Beisein von (v.l.) Robert Kurth, Peter Ponthöfer (beide Evonik) sowie der neuen DRK-Ansprechpartner Bernhard Döveling und Ute Fischer den Vertrag. Foto: Stefan Klassen

Baesweiler. Die Tinte ist getrocknet, eine eminent wichtige Etappe geschafft: Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Kreis Aachen, wird das Projekt „Soziale Stadt Setterich-Nord” als Träger des Stadtteilbüros koordinieren.

Bürgermeister Dr. Willi Linkens und DRK-Kreisverbandsvorsitzende Dr. Christiane Staudte haben ihre Unterschriften unter den Kooperationsvertrag gesetzt.

Das vom Bund zu 60 Prozent geförderte Projekt „Soziale Stadt” hat eine soziale und städtebauliche Aufwertung der ehemaligen Bergbausiedlung zum Ziel. 10,5 Millionen Euro werden deshalb in den nächsten fünf Jahren nach Setterich fließen. Kernstück des Vorhabens ist der Bau der Begegnungsstätte „Haus Setterich” an der Emil-Mayrisch-Straße.

Diese soll zum Zentrum sämtlicher Akteure - Vereine, Institutionen, Stadt, Träger und Bürger - werden. Und zur Heimat zweier Sozialarbeiter des DRK, die das Projekt hauptamtlich koordinieren werden: Bernhard Döveling, Abteilungsleiter Soziale Dienste, sowie Ute Fischer. Beide nehmen ihre Arbeit vor Ort ab sofort vorerst im Stadtteilbüro, Erbdrostenallee 2, auf.

„Dazu gehört zuallererst das Klinkenputzen”, verdeutlicht der diplomierte Sozialwissenschaftler Döveling. Konkret bedeutet das: Kontakt zu allen Beteiligten aufnehmen, Probleme und Wünsche erkennen, dann am Konzept feilen. „Wir sind Brückenbauer zwischen den Akteuren”, sagt Döveling.

Das vom DRK vorgelegte Grundkonzept hatte die Verantwortlichen in Stadtrat und Verwaltung überzeugt, betont Bürgermeister Linkens. „Ich bin überzeugt, dass wir zusammen mit den erfahrenen Fachleuten die Menschen mitnehmen können.”
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