DRK-Kita „Pusteblume“ ist gewachsen

Von: Stefan Schaum
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Hell und gemütlich: In den neuen Spielecken fühlen sich die „Pusteblume“-Kinder bereits wohl. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Besser spät als nie: Zwar wird das Inklusive Familienzentrum „Pusteblume“ des Deutschen Roten Kreuzes am Settericher Adenauerring am 1. September bereits 21 Jahre alt, doch wird zuvor noch flott das 20-Jährige gefeiert.

„Das wollten wir eigentlich viel früher tun“, sagt Sabine Mingers, die das Familienzentrum seit dem 1. August leitet. Doch es gab gute Gründe, die Feier erst jetzt, am Samstag, 30. August, zu starten. Während der vergangenen zwölf Monate war das Haus nämlich nicht wirklich vorzeigbar.

An allen Ecken und Enden hatten die Bautrupps zu tun, um die Kita zu erweitern. Vor allem im Obergeschoss, das es so zuvor noch gar nicht gab, hat sich einiges getan. Dort ist jetzt die Verwaltung untergebracht für das Team, zu dem mit Therapeuten und Küchenpersonal 17 Personen gehören. Und dort gibt es nun auch einen weiteren, vierten Gruppenraum.

Integrative U3-Gruppe

60 Kinder besuchen die Kita nun. Zwei Gruppen für die Betreuung unter Dreijähriger gibt es dort, eine von ihnen integrativ. Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen spielen und bewegen sich ganz selbstverständlich in dem modernen hellen Umfeld, das jetzt entstanden ist. Auch einen Aufzug haben die Handwerker eingebaut, damit die Barrierefreiheit nicht im Erdgeschoss endet.

„Für die Kinder war es eine spannende Zeit“, erinnert sich Sabine Mingers an die Umbauzeit. Für die Erwachsenen sei es eher grenzwertig gewesen. „Das war eine große Herausforderung.“ Zumal die Kinder die meiste Zeit über im Haus blieben, nur für die Hochzeit des Umbaus mussten sie zum Teil in einen Container im Außenbereich ausweichen.

Die Erzieherinnen haben das beste daraus gemacht. „Wir haben den Kindern auch mal einen Hammer in die Hand gedrückt und sie ein wenig mithelfen lassen. So haben sie den Umbau besonders gut miterlebt und können sich mit dem Ganzen identifizieren. Für sie war das ein einziges großes Baustellenprojekt.“

Nicht nur bei den Kolleginnen und den Eltern („Die mussten viel Geduld mitbringen“) will sich Mingers nun mit dem Fest bedanken. Es soll auch Nachbarn Gelegenheit bieten, sich ein Bild von den neuen Räumen zu machen. Denn die können sich sehen lassen, da ist Sabine Mingers sich ganz sicher.

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